Im letzten Jahr wurden 770 Fahrer angehalten, die trotz gerichtlichem oder ministeriellem Fahrverbot auf Luxemburgs Straßen unterwegs waren. Im Jahr 2002, als der Punkteführerschein im November eingeführt wurde, lag die Zahl bei 476, um gleich im Folgejahr auf 568 anzusteigen. 2007 näherte man sich mit 586 der 600-Grenze, die 2008 mit 638 erstmals überschritten wurde, um nie mehr darunter zu fallen. Nach 681 Fällen 2009 gab es 2010 einen weiteren Sprung nach oben. 761 Fälle wurden damals festgestellt. Auch die Jahre danach blieb man auf konstant hohem Niveau. Diese Angaben gehen aus der Antwort von Justizminister Felix Braz auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marcel Oberweis hervor.
Experten gehen davon aus, dass mit der Einführung des neuen Punktekatalogs ab dem 1. Juni der Trend nach oben gehen wird. Anlass der Anfrage des CSV-Abgeordneten war ein Bericht des La Libre Belgique.
In Belgien war festgestellt worden, dass sich die Zahl der Fahrer ohne Führerschein zwischen 2000 und 2013 mit 12.000 fast verdreifacht hatte.
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