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Polen zieht Zusage zurück

Polen zieht Zusage zurück
(Reuters/Kacper Pempel)

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Die neue polnische Regierung kündigte am Wochenende an, sich wegen der Anschläge nicht mehr an der Verteilung von Flüchtlingen nach EU-Quoten zu beteiligen.

Der designierte polnische Europaminister Konrad Szymanski teilte in einem rechtsgerichteten Internet-Nachrichtenportal mit, sein Land könne die eingegangenen Verpflichtungen bei der Verteilung von Flüchtlingen nicht einhalten. «Angesichts der tragischen Taten in Paris, haben wir nicht die politischen Möglichkeiten (dies) umzusetzen.»

In Europa gibt es seit langem die Sorge, dass militante Islamisten in dem Flüchtlingsstrom untertauchen und so heimlich nach Europa kommen könnten.

Festgenommen

Szymanski tritt mit der neuen nationalkonservativen Regierung sein am Amt am Montag an. Anders als die osteuropäischen Länder Ungarn, Tschechien und die Slowakei hatte Polen im September den EU-Plänen zur Verteilung von 120.000 Flüchtlingen auf die 28 Mitgliedsstaaten zugestimmt.

Gleichzeitig wurde am Sonntag, wegen des Verdachts terroristischer Verbindungen, ein 23-jähriger Pole nach seiner Abschiebung aus Norwegen auf dem Warschauer Flughafen festgenommen. Es handelt sich unbestätigten Berichten zufolge um einen zum Islam konvertierten Mann, der in Syrien für die Terrormiliz Islamischer Staat gekämpft hat.

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