Dieses Jahr endete mit einem Knall. Einem nicht unverhofften, aber doch effektvollen. Mitten in der Legislaturperiode wirft Kulturministerin Maggy Nagel das Handtuch.
Den «Kulturentwicklungsplan», den sich die neue Regierung auf die Fahnen geschrieben hat, gibt es immer noch nicht. Dafür wurden die Konventionen mit den Institutionen gekündigt. Der neue im Amt, bis dahin Bürgermeister von Walferdingen, verspricht einen «fleißigen Job» zu machen. Die Theaterszene klagt, das Mudam hat noch ein «Weihnachtsbonbon» bekommen, Music:LX exportiert fleißig luxemburgische Musiker ins Ausland und was sagt Jo Kox?
«Matisse versus Maclean»
Er leitet seit langem eine Institution der zeitgenössischen Kunst und vergibt in seiner Eigenschaft als Focuna Präsident Gelder an Kulturschaffende. Ende April wird er seinen Posten als Geschäftsführer des Casino Forum d`art Contemporain aufgeben. Im Gespräch erklärt er, warum die Überlegung «Matisse versus Maclean» nicht sein darf und warum es das Wort «elitär» in der Kunst nicht gibt. Außerdem zieht er einen Vergleich zwischen Fußball und Kunst und macht sich Gedanken zur Aufgabe der Politik bezüglich der Kultur. Was er von einem «Kulturentwicklungsplan» hält, wie er aussehen müsste und was er sich von 2016 wünscht, lesen sie morgen im Tageblatt.
Zu Demaart
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