Dies teilten die Vereinten Nationen in ihrem zweijährigen Bericht mit. Die Zahl der Menschen, die freiwillig oder gezwungenermaßen in ein anderes Land zogen, stieg seit 2000 um 71 Millionen.
Die neue Gesamtzahl enthält auch 20 Millionen Flüchtlinge, die ihre Heimatländer wegen Konflikten verließen – die meisten von ihnen stammen aus Syrien, Afghanistan und Somalia. Rund ein Drittel (etwa 76 Millionen) leben in Europa, darunter 12 Millionen in Deutschland und 9 Millionen in Großbritannien. Die USA beheimaten mit 47 Millionen Menschen die größte Flüchtlingsbevölkerung. In Russland leben 12, in Saudi-Arabien 10 Millionen im Ausland geborene Menschen.
Der stellvertretende UN-Generalsekretär Jan Eliasson sagte, die Länder müssten Flüchtlingspolitik zur sicheren und geordneten Bewegung über Grenzen umsetzen. Die Flüchtlingskrise habe bei den Bürgern Europas Angst verbreitet und Hass geschürt. Zudem seien humanitäre Hilfen notwendig, um Länder wie den Libanon, Jordanien und die Türkei zu entlasten.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können