Donnerstag19. Februar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Zyklon fegt über Fidschi-Inseln

Zyklon fegt über Fidschi-Inseln
(db Trivewanted)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Der Zyklon "Winston" wütet auf den Fidschi-Inseln. Die Regierung erklärt die ganze Nation zum Katastrophengebiet. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch unklar.

Über die Fidschi-Inseln im Südpazifik ist am Samstag ein verheerender Zyklon hereingebrochen. «Winston» fegte am Abend (Ortszeit) mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 325 Kilometern in der Stunde über den Inselstaat. Tausende Einwohner waren vorher in mehr als 700 Notunterkünfte geflüchtet. Der Online-Nachrichtendienst «Fijivillage» schrieb von einem «Monstersturm».

«Winston hinterlässt eine riesige Schneise der Verwüstung», hieß es. Dutzende Häuser seien zerstört und ein Mann auf der Insel Koro erschlagen worden, als sein Haus zusammenbrach. Auch Überschwemmungen gebe es. Die Behörden machten zunächst keine Angaben zu Schäden. Das Ausmaß dürfte erst nach Sonnenaufgang am Sonntag deutlich werden. Das Land ist Westeuropa zeitlich elf Stunden voraus.

Das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen

Die Regierung erklärte alle der mehr als 300 Inseln zum Katastrophengebiet. Das gibt den Behörden Sonderbefugnisse, um den Wirtschaftsbetrieb des Landes aufrecht zu erhalten. «Zyklon Winston hat das ganze Land in Mitleidenschaft gezogen», sagte der Chef der Behörde für Katastrophenschutz, Melati Bainimarama. Seit Samstagabend galt eine Ausgangssperre.

Die Fidschi-Inseln mit rund 900 000 Einwohnern liegen 3000 Kilometer östlich von Australien und 2000 Kilometer nördlich von Neuseeland. Tourismus ist eine der Haupteinnahmequellen. Die meisten Besucher kommen aus Australien und Neuseeland.