Donnerstag19. Februar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Referendum am 23. Juni

Referendum am 23. Juni
(Reuters/Francois Lenoir)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Der Briten-Deal steht, die EU-Länder haben Großbritannien große Zugeständnisse gemacht. Doch nun muss Premierminister Cameron kämpfen. Der Ausgang des geplanten EU-Referendums ist völlig unklar.

Nach der Gipfel-Einigung in Brüssel bereitet sich Großbritannien auf ein historisches Referendum über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union vor. Premierminister David Cameron unterrichtete sein Kabinett in einer Sondersitzung am Samstag über die am Vorabend vereinbarten EU-Zugeständnisse an sein Land.

Die Briten sollen am 23. Juni in einem Referendum entscheiden, ob ihr Land in der EU bleiben oder austreten soll. Das gab Premierminister David Cameron am Samstag in London bekannt.

Ausgang der Abstimmung ist völlig offen

Dann müssen die Briten entscheiden, ob sie in der EU bleiben oder austreten wollen. Falls die Abstimmung scheitert, kommt der von vielen EU-Partnern befürchtete «Brexit» – das Ausscheiden Londons aus der Gemeinschaft. Nach Umfragen ist der Ausgang der Abstimmung völlig offen. Auch in der Regierung und unter den Tory-Abgeordneten (Konservative) ist die Frage «Austreten oder Drinbleiben» umstritten.

Cameron sagte, er werde seine Landsleute auffordern, bei dem Referendum mit «Drinbleiben» zu stimmen. Sein Land werde seinen Sonderweg in der EU weitergehen: «Großbritannien wird nie Teil eines europäischen Superstaates sein.» Auch die Euro-Währung solle nicht eingeführt werden.

Ein besonderer Tag:

Großbritannien trat erst 1973 der Gemeinschaft bei – damals hieß sie noch Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Bereits 1975 gab es ein Referendum, damals stimmten die Briten mit breiter Mehrheit für den Verbleib.