Ende Januar 2016 verwalteten Luxemburger Investmentfonds ein Geldvolumen von 3.370,9 Milliarden Euro. Das teilte die Luxemburger Finanzaufsicht CSSF am Freitag mit. Innerhalb eines Monats ist das verwaltete Geldvolumen somit um 3,86 Prozent geschrumpft. Ende Dezember 2015 zählten die Fonds noch 3.506,2 Milliarden.
Der Rückgang im Monat Januar (114,4 Milliarden) ist dabei zum kleinen Teil auf Investoren zurückzuführen, die Gelder aus den Fonds abgezogen (20,7 Milliarden) haben – und zum großen Teil auf eine negative Entwicklung der angelegten Gelder an den Märkten (114,4 Milliarden).
Vergleicht man Januar 2016 mit Januar 2015, dann ist das von den Fonds verwaltete Geldvolumen dennoch um 2,87 Prozent gestiegen.
Größter Fondsstandort in Europa
Das Volumen der in den Fonds investierten Gelder spielt eine wichtige Rolle für die Wirtschaft des Großherzogtums: Der Sektor steht im Schnitt für etwa acht Prozent der Wirtschaftsleistung, für zehn Prozent aller Steuereinnahmen des Staates und für vier Prozent aller Jobs.
Im März 2009 lag die Summe der investierten Gelder noch bei 1.526,6 Milliarden Euro. 2014 wurde erstmals die Marke von 3.000 Milliarden Euro überschritten. Im Mai 2015 hatte die Branche mit 3.601,5 Milliarden Euro ihr bisheriges Rekordhoch gefeiert.
Seit dem Jahr 2005 ist Luxemburg der größte Fondsstandort in Europa und der zweitgrößte weltweit. Bei Fonds, die grenzüberschreitend verkauft werden, ist Luxemburg weltweit führend.
Zu Demaart
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