Freitag23. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Kontroverses Festival-Ende mit Isabelle Huppert

Kontroverses Festival-Ende mit Isabelle Huppert
(Reuters)

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

Das Fimfestival in Cannes endet kontrovers: Ein provokatives Vergewaltigungsdrama mit Isabelle Huppert startet als einer der letzten Wettbewerbsbeiträge.

Ein provokatives Vergewaltigungsdrama ist am Samstag beim Filmfest Cannes als einer der letzten Beiträge in den Wettbewerb gestartet. In der Hauptrolle von «Elle» ist Isabelle Huppert zu sehen. Sie spielt Michèle, eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die Zuhause von einem Unbekannten vergewaltigt wird. Sie schaltet aber nicht die Polizei ein. Stattdessen entwickelt sich eine Beziehung aus Lust, Gewalt und Kontrollverlust. Regie führte der Niederländer Paul Verhoeven (77, «Basic Instinct», «RoboCop»).

«Der Film ist voll von Doppeldeutigkeiten», sagte die 63-jährige Huppert («Liebe», «Die Klavierspielerin») vor der Premiere am Abend. So gehe es nicht nur um moralische Fragen. «Sie (Michèle) weigert sich, ein Opfer zu sein. (…) Das ist ihre Intuition.» Die Hauptfigur lasse sich nicht zerstören. Huppert betonte, der Film erzähle nur die Geschichte dieser einen Frau und solle nicht als generelles Statement verstanden werden.
«Elle» ist eine deutsch-französisch-belgische Koproduktion.