Diese Bilanz hat Premierminister Manuel Valls am Samstagmorgen bestätigt. Ein Krisenstab wurde im Innenministerium eingerichtet.Hinzu kommen 20.000 Evakurierte, davon allein 7.500 in Ile-de-France», teilte AFP weitter mit.
In Paris zieht sich die Seine langsam zurück, wie die Agentur weiter mitteilt. Sie hatte in der nacht von Freitag auf Samstag mit 6.10 Meter den höchsten Pegelstand seit 30 Jahren erreicht. Am Samstagmorgen lag ihr Pegelstand nur noch bei 6,05 Meter. Wasserpatrouillen kontrollieren Hausboote und Penichen, die seit Dienstag weder an- noch ablegen dürfen. Die Betreibergesellschaft RATP hat vorsorglich zwei Metrostationen geschlossen, der Louvre, das musée d’Orsay und zwei Gebäude der Bibliothèque nationale de France sowie der Grand Palais bleiben ebenfalls geschlossen.
«Vigilance orange» bleibt
Der Bürgermeister von Paris hatte zwei Gymnasien für Obdachlose geöffnet – auch wenn es bis jetzt keine Stromausfälle oder Evakurierungen in der französischen Hauptstadt gibt.
Trotzdem bleibt die Warnstufe «vigilance orange» für die Hauptstadt und 12 weitere Départements weiter bestehen. Auch für die Marne, die Meuse, die Ardennes, Meurthe-et-Moselle und die Mosel gibt es keine Entwarnung.
Der Präsident der französischen Verischerungsgesellschaften, Association française de l’assurance (AFA) Bernard Spitz, beziffert ddie Höhe der Schäden auf rund 600 Millionen Euro, wie AFP weiter mitteilt. Spitz nimmt am Monatag an einer Krisensitzung teil, die sich mit Entschädigungen für die Opfer befassen wird.
Insgesamt seien 20.000 Personen evakuiert worden, 16.000 Einsätze der Sicherheitskräfte gab es bisher, teilte AFP weiter mit. Der Präsident der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF Guillaume Pepy beziffert die die «katastrophalen Konsequenzen» allein für das Liniennetz im zehnstelligen Millionenbereich.
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