Beim Geiseldrama von Dhaka sind zehn Italiener ums Leben gekommen. Von elf italienischen Staatsbürgern, die zum Zeitpunkt des Angriffs in dem Restaurant waren, konnte nach Angaben des Außenministeriums in Rom nur einer den Terroristen entkommen.
Die italienische Fußballmannschaft wollte wegen der Terrortat in Bangladesch beim Viertelfinalspiel der Europameisterschaft gegen Deutschland am Abend mit schwarzen Armbinden antreten.
Renzi: «Italien zieht sich nicht zurück»
Regierungschef Matteo Renzi erklärte am Samstag in Rom: «Unsere Gedanken, unsere Gebete und unsere Tränen einen sich mit den Tränen der Familien in Dhaka, besonders der Familien unserer Landsleute.» Italien habe die Pflicht, seine Werte gegen die Terroristen zu verteidigen. Dies sei «der einzige Weg, auf dem wir das Andenken an unsere gefallenen italienischen Mitbrüder ehren können», sagte Renzi. «Italien zieht sich angesichts der Torheiten derer, die unseren Alltag zerstören wollen, nicht zurück.»
Bei der Geiselnahme waren nach Militärangaben 28 Menschen ums Leben gekommen. Die Belagerung endete am Samstagmorgen (Ortszeit), als Sicherheitskräfte den Tatort stürmten und 6 der 7 mutmaßlich islamistischen Terroristen erschossen. Auch 2 Polizisten starben. Die 20 erschossenen Geiseln kamen alle aus dem Ausland.
Zu Demaart
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