Wegen des Verdachts der illegalen Wahlkampffinanzierung droht dem ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy ein Prozess. Die Pariser Staatsanwaltschaft beantragte, den konservativen Präsidentschaftsanwärter vor Gericht zu stellen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Ermittlerkreisen erfuhr. Insgesamt beantragte die Staatsanwaltschaft, 14 Verdächtige vor Gericht zu bringen.
Die Entscheidung über eine Anklage gegen Sarkozy und weitere Beschuldigte muss letztlich von Untersuchungsrichtern getroffen werden. Sarkozy wird vorgeworfen, für seinen Präsidentschaftswahlkampf 2012 die zulässige Budgetobergrenze überschritten zu haben.
Im Februar wurde deswegen ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Die Affäre gefährdet seine Ambitionen, bei der Präsidentschaftswahl 2017 den Elysée-Palast zurückzuerobern.
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