
Die Figur sei bei Arbeiten der Dorfbewohner an einer Wasserleitung in der Ortschaft Piedra Labrada im Bundesstaat Guerrero entdeckt worden, teilte das Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) am Montag mit. Das Pelotaspiel war in der präkolumbischen Zeit in ganz Mesoamerika verbreitet und hatte auch rituelle Bedeutung.
Die etwa 1,60 Meter große Statue wurde in zwei Teilen gefunden. Wahrscheinlich sei sie bei einem Ritual geköpft worden, sagte der Archäologe Pablo Sereno Uribe. Insgesamt wurden in der Region bislang rund 50 Gebäude, fünf Pelota-Felder und über 20 Skulpturen entdeckt. «Die großen Spielstätten für Pelota, die Tempel und die öffentlichen Plätze deuten darauf hin, dass Piedra Labrada eine Stadt von großer ritueller Bedeutung war», sagte Sereno.
Zu Demaart
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