Die beiden spanischen Wissenschaftler Santiago Sanchez-Pages und Enrique Turiegano stützen ihren Befund auf ein einfaches Experiment, in dem sie Probanden eine Abwandlung des Gefangenendilemmas durchspielen ließen: Zwei Personen wurden jeweils vor die Wahl gestellt, mit der anderen zu kooperieren oder aber sie zu verraten. Für den Fall, dass beide sich für eine Zusammenarbeit entschieden, winkte eine hohe Belohnung.
Doch wer den anderen verriet, während dieser kooperieren wollte, erhielt eine noch grössere Belohnung. Die Wahl war demnach viel für beide (beide kooperieren), noch mehr für einen und wenig für den anderen (einer kooperiert, einer verrät) und nichts für beide (beide verraten).
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