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Japanische Sonde für Asteroiden

Japanische Sonde für Asteroiden

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Japan hat eine Rakete mit einer Sonde zur Erforschung eines Asteroiden ins All geschossen.

Die H-IIA-Rakete startet am Mittwoch um 13.22 Uhr (Ortszeit, 05.22 Uhr MEZ) vom Raumfahrtzentrum Tanegashima im Süden des Landes nach Verzögerungen wegen schlechten Wetters.

Die Sonde Hayabusa 2 der Japanischen Raumfahrtbehörde (Jaxa) begann damit eine sechsjährige Mission, bei der vom Asteroiden 1999JU3 Gesteinsproben genommen und auf die Erde zurückgebracht werden sollen. Erst vor wenigen Wochen war eine europäische Raumsonde auf einem Asteroiden gelandet.

Die japanische Sonde soll ein Loch in den Asteroiden sprengen, um an Material zu gelangen, das bisher nicht der kosmischen Strahlung ausgesetzt war. Die Hoffnung ist, dadurch Rückschlüsse auf die Ursprünge des Universums und des Lebens ziehen zu können. Die Sonde soll den Himmelskörper Mitte 2018 erreichen und rund 18 Monate in seinem Umfeld verbringen. Dabei soll die Sonde auch winzige Roboter auf der Oberfläche des Gesteinsbrockens absetzen, um Proben zu nehmen. Wenn alles gut geht, sollen diese bis Ende 2020 zur weiteren Analyse auf die Erde zurückgebracht werden.