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EU-Bevölkerung wird älter, aber auch vielfältiger

EU-Bevölkerung wird älter, aber auch vielfältiger
(dpa)

Die Europäer leben länger und gesünder. Parallel zum Anstieg der Lebenserwartung steigen aber auch die Fruchtbarkeit und die Einwanderung, die als Haupt-Antriebskraft des Bevölkerungswachstums in Europa gelten.

Diese Trends sind aus dem gestern veröffentlichten dritten Bericht zur Demografie zu entnehmen, der alle zwei Jahre von der EU-Kommission erstellt wird, um zu beurteilen, wo die Mitgliedstaaten angesichts der Herausforderungen des demografischen Wandels stehen. In diesem Jahr wurde der Bericht, der ein besonderes Gewicht auf Mobilität und Migration legt, gemeinsam mit der Statistikbehörde Eurostat herausgegeben.

Das Dokument erinnert daran, dass die Generation des „Baby-booms“ nach dem Zweiten Weltkrieg nun 60 Jahre und mehr zählt und nach und nach den Arbeitsmarkt verlässt. Die Zahl der Menschen, die älter als 60 sind, steigt jedes Jahr um zwei Millionen und trägt somit zum Wandel in der Struktur der europäischen Bevölkerung bei. Dem Bericht zufolge hatten im Jahr 2010 Deutschland und Italien die ältesten Bevölkerungen, mit einem Durchschnittsalter von 44,2 bzw. 43,1 Jahren. Irland hatte die jüngste Bevölkerung mit 34,3 Jahren im Schnitt.

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