Zwischen sieben Monaten und vier Jahren sind die Probanden alt, die im Babylabor der Uni Zürich Auskunft darüber geben, wie sie die Welt sehen. Das junge Alter ist notwendig, denn: «Um herauszufinden, wie das menschliche Denken funktioniert, müssen wir zunächst erforschen, wie es sich entwickelt», sagt Entwicklungspsychologin Trix Cacchione. Nur in den ersten Lebensjahren lässt sich erkennen, welches Wissen von Geburt an vorhanden ist und welches erst nach und nach hinzukommt.
Um herauszufinden, was in den kleinen Köpfen vorgeht, untersuchen Cacchione und ihre Kollegen vom Psychologischen Institut einerseits, wie lange die Mini-Probanden bestimmte Dinge anschauen. «Überraschendes und Neues betrachten Babys viel länger als Sachen, die ihnen bereits bekannt sind.» Andererseits prüfen die Forscher, wie sich die Kleinen zwischen verschiedenen Möglichkeiten entscheiden. Mithilfe dieser Methoden haben die Psychologen unter anderem folgende Erkenntnisse gewonnen:
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