Die Oberfläche des riesigen Asteroiden Vesta ist zweigeteilt: Die Nordhalbkugel ist von deutlich mehr Kratern übersät als die Südhalbkugel. Das zeigen erste hochaufgelöste Bilder des Himmelskörpers, die am Montagabend veröffentlicht worden sind. Der unregelmäßig geformte Asteroid hat einen Durchmesser von etwa 530 Kilometern. Er gilt als Überbleibsel aus der Geburtsstunde unseres Sonnensystems vor etwa 4,5 Milliarden Jahren.
Die Aufnahmen scheinen zudem die bisherige Annahme zu bestätigen, dass ein Einschlag einst einen gewaltigen Krater in Vestas Südhalbkugel gerissen haben könnte, wie das Max-Planck Max-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Katlenburg-Lindau erläuterte. Im September 2007 war die Raumsonde «Dawn» zu dem Asteroiden mit einem Kamerasystem gestartet, das die Wissenschaftler in dem niedersächsischen Institut mitentwickelt und gebaut haben.
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