So lautet jedenfalls die wissenschaftliche Theorie. Der Kodex gibt Rahmenbedingungen und Erklärungen, wie man das Krebsrisiko verringern kann. Auf der Internetseite heißt es: «Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung enthält Maßnahmen, die der einzelne Bürger ergreifen kann, um einer Krebserkrankung vorzubeugen. Im Hinblick auf eine erfolgreiche Krebsprävention müssen die einzelnen Maßnahmen durch Aktionen und Strategien auf Regierungsebene unterstützt werden.» In Luxemburg geschieht dies v.a. über den «plan national cancer».
Die 12 Punkte:
– nicht rauchen;
– auch passiv rauchen vermeiden;
– gesundes Körpergewicht;
– regelmäßige Bewegung;
– gesunde Ernährung (häufig Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse; u.a. hohen Fett- und Zuckergehalt vermeiden, sowie industriell verarbeitetes Fleisch);
– Alkoholkonsum reduzieren;
– zu viel Sonne vermeiden;
– Schutz am Arbeitsplatz vor krebserregenden Stoffen;
– hohe natürliche Strahlenbelastung (Radon) verringern;
– (Frauen) wenn möglich Stillen, möglichst wenig Hormonersatztherapien;
– Impfungen (Neugeborene: Hepatitis B; junge Mädchen: humanes Papillomavirus);
– Teilnahme an Screening-Programmen: Darmkrebs, Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs.
(Zusammenfassung, Detail: cancer-code-europe.iarc.fr)
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