Im dritten Quartal konnte der US-Tabakmulti Philip Morris International, Hersteller von Marlboro- sowie L&M-Zigaretten, seinen Umsatz – die hohen Steuern auf Zigaretten herausgerechnet – um 26 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar (6,1 Mrd Euro) steigern. Unterm Strich blieben 2,4 Milliarden Dollar an Gewinn hängen und damit 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Konzernchef Louis Camilleri sprach am Donnerstag in New York von einem «einfach hervorragenden» Ergebnis. Vor allem die Japaner haben nach seinen Worten deutlich öfter zum Glimmstängel gegriffen. Zudem kamen dem Konzern die Wechselkurse entgegen. Im Gesamtjahr soll der Gewinn nun um bis zu 22,5 Prozent steigen.
Philip Morris wurde 2008 aus dem US-Konzern Altria herausgelöst, zu dem nach wie vor das Tabakgeschäft in den USA gehört. PhilipMorris International umfasst die ausländischen Aktivitäten, hat seinen Sitz aber in New York. Das Unternehmen sollte sich damit unabhängig von den Raucherklagen in den USA entwickeln können. Vorbörslich stieg der Kurs am Donnerstag um 2 Prozent.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können