Großbritanniens Reiche besitzen 518,975 Milliarden Pfund (637,387 Milliarden Euro). Das entspricht einem Plus von 106,129 Milliarden Pfund oder 15,4 Prozent binnen eines Jahres. Im gleichen Zeitraum stiegen die Löhne laut britischem Statistikamt um 1,7 Prozent. «Einen derartig gewaltigen Anstieg beim persönlichen Vermögen habe ich noch nie gesehen», erklärte Philip Beresford, der die Liste seit 1989 erstellt. Er fügte hinzu: «Einige mögen sie kritisieren, doch viele dieser Leute sind das Herz der Wirtschaft, und ihr Erfolg bringt dem Land mehr Jobs und Wohlstand». Zur Berechnung des Privatvermögens werden Land- und Aktienbesitz sowie anderes Eigentum herangezogen, nicht aber Guthaben auf Bankkonten. An der Spitze der tausend Reichsten stehen laut «Sunday Times» die aus Indien stammenden Unternehmer Gopichand and Srichand Hinduja mit einem Vermögen von 11,9 Milliarden Pfund. Die beiden Brüder verwiesen den bisherigen Spitzenreiter, den aus Usbekistan stammenden russischen Magnaten Alisher Usmanov, auf den zweiten Platz. Erst auf dem zehnten Platz kommt der reichste Brite: Dem Duke of Westminister, Gerald Grosvenor, gehört ein Großteil der wertvollsten Immobilien in Londons Zentrum, sein Vermögen beläuft sich auf 8,5 Milliarden Pfund. Berechnet in Pfund leben insgesamt 104 Milliardäre im Vereinigten Königreich. Dessen Oberhaupt, Königin Elizabeth II., kommt erst auf Platz 285 der Liste. Mit einem Privatvermögen von 330 Millionen Pfund steht sie immerhin noch an 39. Stelle der Liste der reichsten Frauen Großbritanniens. Zu den tausend Reichsten zählen zudem auch viele Stars und Prominente. Ex-Beatle Paul McCartney und seine Frau Nancy Shevell (710 Millionen Pfund) und die Rockband U2 (428 Millionen Pfund) sind sogar noch reicher als die Queen. Andere Musiker wie Elton John (260 Millionen), Mick Jagger (215 Millionen), Sting (180 Millionen) und David Bowie (135 Millionen) kommen immerhin noch auf ein dreistelliges Millionenvermögen ebenso wie das Promipaar David und Victoria Beckham (210 Millionen Pfund).
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