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Medizinische Spitzenforschung

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Luxemburg hat seinen Bio-Tech-Sektor weiter ausgebaut. Am Donnerstag wurde offiziell der Startschuss für das Unternehmen LuxFold gegeben, das sich auf Grundlagenforschung und Entwicklung neuer Medikamente spezialisiert hat.

Das Großherzogtum ist um ein Unternehmen der Spitzenforschung reicher. Am Donnerstag wurde LuxFold offiziell im Technoport auf Esch-Belval offiziell eingeweiht.

LuxFold wurde vom Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) und der Universität Luxemburg gegründet.

Das ist die erste Schaffung eines Unternehmens dieser Art, seit die Regierung 2008 die Initiative ergriffen hat, den Sektor der Gesundheitstechnologie in Luxemburg auszubauen. Und es ist gleichzeitig das erste Unternehmen im Großherzogtum, das von Advent Life Sciences finanziell in Höhe von 650.000 Euro unterstützt wird.

Wirtschaftsminister Etienne Schneider unterstrich die Bedeutung für die künftige Entwicklung der Bio-Medizin in Luxemburg.

„Das ist Teil unserer Anstrengungen, die Luxemburger Wirtschaft zu diversifizieren“, erklärte der Minister.

150 Millionen für innovative Firmen

Schließlich sollen neue Sektoren wie die Bio-Medizin, die Logistik oder die Informations- und Telekommunikationstechnologie künftig neben dem Finanzplatz weitere Säulen der Luxemburger Wirtschaft bilden.

„Deswegen haben wir beschlossen, massiv in diese Bereiche zu investieren“, so Etienne Schneider weiter. Dies geschehe zum einen über öffentliche, aber auch private Forschungsinstitute und dadurch, dass sich Firmen aus dem Bereich in Luxemburg niederlassen.

„Sie werden dabei vom Staat durch die Finanzierungsgesellschaft SNCI unterstützt“, sagte der Wirtschaftsminister. „Außerdem sind wir dabei, den Luxembourg Future Fund zu finalisieren.“ Dieser werde mit 150 Millionen Euro dotiert sein und innovativen Firmen beim Start unter die Arme greifen.

137 Mitarbeiter

„Als LCSB vor vier Jahren nach Belval kam, war hier noch nicht mal eine Baugrube“, so Reinhard Schneider von LCSB. „Heute arbeiten hier 137 Mitarbeiter.“

Für Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo ist es wichtig, die „besten Köpfe“ nach Luxemburg zu holen. „Denn die Gesundheitstechnologie ist eine vielversprechende Wachstumsbranche“, erklärte er.

(Stefan Osorio-König/Tageblatt.lu)