Montag19. Januar 2026

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Luxemburger Gericht: LSK ist bankrott

Luxemburger Gericht: LSK ist bankrott
(AFP/Archiv)

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LUXEMBURG - Das Bezirksgericht Luxemburg hat am Freitag dem Insolvenzantrag der Investmentfirma LSK zusammen mit zwei anderen Unternehmen stattgegeben.

Die Unternehmen Leyne, Strauss-Kahn und Partners S.A. (LSK), seine Tochtergesellschaften Assya Partners und First Partners sind insolvent. Das Bezirksgericht in Luxemburg hat am Freitag ein entsprechendes Urteil gefällt. Als Konkursverwalter wurden Jean-Paul Hoffmann und Laurent Fisch genannt. Das teilten die Justizbehörden am Freitag in einer Pressemeldung mit.

Ex-IWF-Chef Dominique Strauß-Kahn war an LSK beteiligt. Bereits am Donnerstag berichteten US-Medien über die Zahlungsunfähigkeit von LSK.

Zusätzliche Verpflichtungen

Strauss-Kahns Partner Thierry Leyne hatte am 23. Oktober Selbstmord begangen. Der 49-jährige soll sich in Tel Aviv von einem Gebäude gestürzt haben. Nach dem «tragischen Tod» habe das Management der Firma zusätzliche Verpflichtungen entdeckt, die die ohnehin schon kritische Finanzsituation verschlimmert hätten, hieß es weiter.

LSK soll wegen eines Konflikts mit der Schweizer Firma Insch Capital Management um unautorisierte Finanzgeschäfte im Visier der Aufsichtsbehörden gestanden haben. Auch der Versicherer Bâloise habe eine Beschwerde eingereicht, heißt es in den Berichten.

Kein Kommentar

Strauss-Kahn hatte sich im letzten Jahr bei Leyne über dessen Luxemburger Investmentbank Anatevka eingekauft. Laut Bloomberg sollte er helfen, einen zwei Milliarden Dollar schweren Hedgefonds aufzubauen. LSK war nicht für eine Stellungnahmen erreichbar.