Diese Entscheidung sei «auf Bitten der französischen Regierung» erfolgt und solle die laufenden Verhandlungen mit den politischen Stellen in Paris erleichtern, teilte GE am Donnerstag mit. Das vorliegende Angebot in Höhe von 12,35 Milliarden Euro bezeichnete General Electric als «gut für Alstom, für Frankreich und für GE selbst».
Siemens hat bislang kein Angebot für die Alstom-Energiesparte abgegeben. Allerdings prüft der Dax-Konzern die Alstom-Bücher. Sowohl die französische als auch die deutsche Regierung unterstützen die Münchner in dem Übernahmepoker. Aus dem Umfeld des französischen Wirtschaftsministers Arnaud Montebourg verlautete am Donnerstag, dass Paris außerdem an einem «Plan C» arbeite, der auf französisches Kapital aus staatlichen und privaten Quellen baue.
Im April war ein möglicher Zusammenschluss von GE und Alstom publik geworden und hatte die deutsche Konkurrenz auf den Plan gerufen. Der Alstom-Verwaltungsrat hat zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, sich aber grundsätzlich für das US-Angebot ausgesprochen. Die sozialistische Regierung in Paris hatte dem Unternehmen vorgeworfen, hinter ihrem Rücken mit General Electric verhandelt zu haben.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können