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Ferrero dementiert Bericht

Ferrero dementiert Bericht

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Der Nutella-Hersteller Ferrero hat Berichte über ein Kaufangebot des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestle zurückgewiesen.

«Ferrero steht absolut nicht zum Verkauf», sagte ein Sprecher des italienischen Familienunternehmens am Donnerstag auf Anfrage. Die Meldung über eine Offerte für das im Piemont ansässige Unternehmen sei komplett erfunden. Zuvor hatte die Zeitung «La Repubblica» ohne Nennung von Quellen berichtet, in den Zentralen mehrerer führender Banken gebe es seit Tagen Gespräche über den Nestle-Vorschlag. Die Verhandlungen seien aber in einem frühen Stadium.

Aus Industriekreisen erfuhr Reuters, dass Nestle durchaus daran interessiert sei, Ferrero zu kaufen. Es gebe in Banken Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss.

Die 1946 gegründete italienische Firma ist sehr finanzstark, wie es in mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen heißt. Banker schätzen den Wert auf rund zehn Milliarden Euro. An der Spitze des Süßwarenfabrikanten, der neben Nutella auch Marken wie Kinder Schokolade und Überraschungseier herstellt, steht der 88-jährige Michele Ferrero. Der Patriarch hegt Bankenkreisen zufolge allerdings keinerlei Pläne, die Kontrolle abzugeben.