Donnerstag22. Januar 2026

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Fed hält US-Wirtschaft für robust genug für Zinserhöhungen

Fed hält US-Wirtschaft für robust genug für Zinserhöhungen

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US-Notenbankchefin Janet Yellen hält die amerikanische Wirtschaft für stark genug, um weitere Zinserhöhungen zu verkraften. Die Fed erwarte, dass die Konjunktur behutsame Anhebungen erlauben werde, sagte Yellen am Mittwoch laut Redetext im US-Kongress.

Zudem stellte sie in Aussicht, dass die Notenbank wahrscheinlich noch „dieses Jahr“ mit dem Abbau ihrer im Zuge der Finanzkrise aufgeblähten Bilanz beginnen werde. Mit diesem Schritt würde die Fed sich endgültig von der jahrelangen Krisenpolitik verabschieden.

Kein konkreter Zeitplan

Die Fed hatte ihren Leitzins zuletzt im Juni auf das Niveau von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben. Die Dollar-Wächter hatten zu dem Zeitpunkt eine weitere Erhöhung in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Yellen äußerte sich bislang aber weder zum genauen Zeitpunkt des nächsten Zinsschritts noch zum konkreten Startmonat für den Bilanzabbau.

Vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise im Jahr 2007 hatte die Bilanzsumme der US-Notenbank noch bei rund 800 Milliarden Dollar gelegen. Durch den massiven Erwerb von Staatsanleihen und anderen Papieren zur Stützung der Konjunktur wurde sie danach auf über vier Billionen Dollar ausgeweitet.

US-Wirtschaft ist auf Kurs

In ihrem bereits am Freitag veröffentlichten Halbjahresbericht an den Kongress zeichnete die Notenbank trotz des schwachen Jahresstarts ein positives Bild der US-Wirtschaft. Die Währungshüter erwarten weiteres Wachstum und gehen davon aus, dass sich die Arbeitslosenquote in diesem Jahr bei 4,3 Prozent einpendeln wird. Damit wäre de facto Vollbeschäftigung erreicht.