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Der Euro legt eine Pause ein

Der Euro legt eine Pause ein

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Der Euro hat am Freitag eine Pause von seinem Höhenflug eingelegt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Donnerstag mit 1,1445 US-Dollar den höchsten Stand seit gut 13 Monaten erreicht hatte, fiel sie vor dem Wochenende leicht zurück. Am späten Nachmittag kostete ein Euro 1,1420 Dollar.

Händler führten die leichten Kursverluste des Euro vor allem auf den etwas festeren Dollar zurück. Nachdem die US-Währung in den vergangenen Tagen erheblich unter Druck gestanden hatte, war am Freitag unter Marktteilnehmern von einer Gegenbewegung die Rede. Auslöser der Euro-Stärke und der Dollar-Schwäche waren Bemerkungen von EZB-Präsident Mario Draghi vom Dienstag, die als Hinweis auf eine weniger lockere Geldpolitik verstanden wurden.

Inflationsdaten aus der Eurozone fielen vor dem Wochenende etwas höher aus als erwartet. Unter Experten fand die sogenannte Kerninflation besondere Beachtung, weil sie recht deutlich anstieg. Eine schwache Kernteuerung ohne Energie und Lebensmittel war von EZB-Chef Draghi seit längerem als ein wichtiger Grund für die anhaltend lockere Geldpolitik genannt worden. Legt die Kerninflation nachhaltig zu, dürfte dies die Neigung der EZB erhöhen, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zurückzunehmen.