Der japanische Tabakkonzern Japan Tobacco (JT), Hersteller von Marken wie Camel oder Winston, schließt vier seiner neun Werke im Heimatland. Als Grund führte JT am Mittwoch Überkapazitäten an.
Mit Schließung der Werke streicht der Konzern 1600 Stellen. JT kündigte ein Abfindungsprogramm für Beschäftigte an, die bis März 2015 freiwillig gehen.
43 Prozent rückläufig
Der Verkauf von Zigaretten in Japan geht seit Jahren zurück. 1996 hatte er einen Höhepunkt erreicht, seitdem sank er um 43 Prozent auf aktuell 195 Milliarden Zigaretten pro Jahr.
Im Ausland sieht JT aber weiterhin gute Geschäfte: Die Aktivitäten außerhalb Japans würden verstärkt, kündigte der Konzern an. In Trier befindet sich die JT International Germany, eine deutsche Niederlassung mit Produktionswerk. Diese gehört zu JT International, das wiederrum ein Tochterkonzern der 1898 gegründeten Japan Tobacco ist.
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