Das Jahr 2015 war ein gutes Jahr für die Banque et Caisse d’Epargne de l’Etat Luxembourg (BCEE). Das Geldinstitut konnte sein Nettoergebnis um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern und erreichte 229,8 Millionen Euro. Der Gewinn aus dem eigentlichen Bankgeschäft stieg leicht um 0,7 Prozent auf 602,7 Millionen Euro. Deutlicher gestiegen ist hingegen das Ergebnis der Provisionsgeschäfte. Der Ergebnis in diesem Bereich legte um 3,7 Prozent zu.
Dieser Zuwachs kommt vor allem von dem Plus bei den Kommissionen aus der Verwaltung der Investmentfonds. Einen besonders starken Zuwachs verzeichnete das Ergebnis der Spuerkeess bei den Gewinnen aus Beteiligungen an Unternehmen. In dieser Sparte konnte die BCEE ein Plus von fast 15 Prozent verzeichnen. Im vergangenen Jahr hat das Geldhaus zudem deutlich mehr Kredite vergeben als noch im Jahr 2014. Das Kreditvolumen stieg um gut fünf Prozent.
Spuerkeess vergibt mehr Kredite
Ein steigender Anteil der Immobilienkredite an Privathaushalte sei mit Verträgen mit festen Zinssätzen vergeben worden. „Damit werden die Kunden vor künftigen Zinserhöhungen geschützt“, so die BCEE in einer Mitteilung.
Insgesamt hat die Bank zum 31. Dezember des vergangenen Jahres ein vergebenes Kreditvolumen von etwas über 19,2 Milliarden Euro in ihren Büchern stehen.
Deutlich gestiegen sind – trotz der gegenwärtigen niedrigen Zinsen – die Spareinlagen der Kunden bei der BCEE.
Sie legten um 7,4 Prozent zu. Der Zuwachs der Dépots komme sowohl von privaten Kunden als auch aus dem öffentlichen Sektor. Insgesamt betrugen die Einlagen bei der Spuerkeess zum 31. Dezember des vergangenen Jahres 26,98 Milliarden Euro. Noch ein Jahr zuvor waren es 25,1 Milliarden Euro gewesen.
Zu Demaart
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