Betroffen sei vor allem die Sparte Finanzinformationen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dieser Unternehmenszweig beliefert Börsenhändler und andere Marktteilnehmer über Terminals mit Finanzmarkt-Informationen. Der Jobabbau ist deutlich umfangreicher als bislang bekannt: Im Februar hatte Thomson Reuters angekündigt, bis Ende dieses Jahres 2500 Stellen streichen zu wollen.
Thomson Reuters verkündete am Dienstag zudem schlechtere Geschäftszahlen: Im dritten Quartal verdiente das Unternehmen demnach 271 Millionen Dollar (196 Millionen Euro), das waren 39 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um drei Prozent. Thomson Reuters hatte Anfang Oktober einen umfassenden Konzernumbau angekündigt und die Beschäftigten vor «schwierigen Entscheidungen» gewarnt.
Zu Thomson Reuters gehört auch die Nachrichtenagentur Reuters. Ob auch hier Stellen abgebaut werden sollen, teilte das Unternehmen am Dienstag nicht mit. Eine Sprecherin hatte Anfang Oktober allerdings gesagt, geplante «Veränderungen» würden zu «einer leicht verkleinerten Redaktionsmannschaft» führen.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können