2010 hatte Luxemburg den Aufstieg aus der Gruppe II geschafft.
Fed Cup im Überblick
o FLT-Team (WR 48): Mandy Minella (WTA 137), Anne Kremer (169), Claudine Schaul (1.024), Tiffany Cornelius
o Staff: Kapitän: Frank Eicher, Coach: Anne-Laure Heitz, Physiotherapeut: Serge Thomé, FLT-Vertreter: François Dahm
o Die Gegner:
Israel (29): Shahar Peer (11), Julia Glushko (205), Keren Shlomo (530), Valeria Patiuk
Bulgarien (43): Tsvetana Pironkowa (33), Elitsa Kostova (209), Dia Evtimova (246), Magdalena Maleeva
Polen (21): Agnieszka Radwanska (10), Magda Linette (177), Klaudia Jans, Alicja Rosolskao Bisherige Duelle:
Luxemburg – Israel 0:4
Luxemburg – Bulgarien 2:1
Luxemburg – Polen 3:2o Das Programm:
Mittwoch (16.00 Uhr Ortszeit/15.00 MEZ): Luxemburg – Israel, Bulgarien – Polen
Donnerstag (16.00/15.00): Luxemburg – Bulgarien, Israel – Polen
Freitag (16.00/15.00): Luxemburg – Polen, Bulgarien – Israelo Modus: 15 Nationen in vier Gruppen. Die vier Gruppensieger spielen am Samstag um zwei Plätze für die Play-offs der Weltgruppe II (16./17. April). Die Gruppenletzten spielen die zwei Absteiger in die Europa/Afrika-Zone Gruppe II aus.
o Internet: www.fedcup.com
Die Spielstärke der restlichen 14 Teams in diesem Jahr liegt aber wesentlich höher. „Wir wussten, dass es keine einfachen Spiele geben wird. Aber es hätte auch schlimmer kommen können“, analysiert die erfahrene Anne Kremer, die seit 1991 im Fed Cup spielt und heute ihre 60. Begegnung bestreiten wird.
Diese Stärke lässt sich bereits am ersten Gegner festmachen: Bei Israel heißt die beste Spielerin Shahar Peer, Nummer 11 der Welt. Die weiteren Spielerinnen haben aber nicht dieselbe Klasse: Julia Glushko (205), Keren Shlomo (530) und Valeria Patiuk.
Die vier bisherigen Duelle (1977, 1996, 2000, 2001) gingen an Israel. Entscheidend wird wohl das Doppel sein, außer Minella gelingt die Überraschung gegen Peer.
Wichtig für das FLT-Team ist der Teamgeist: „Du trittst als Mannschaft auf und willst als Mannschaft gewinnen. Das gibt uns enorm viel, auch für unsere individuellen Karrieren. Wichtig ist der Sieg des Teams“, betont das Quartett.
Claudine Schaul macht ihre ersten Schritte nach der langen Unterbrechung wegen ihrer Knieverletzung: „Ich spüre keine Schmerzen mehr. Natürlich bin ich physisch noch nicht bei 100 Prozent. Aber das kommt zurück. Ich bin froh, wieder auf einem gehobenen Niveau trainieren zu können.“ Das FLT-Quartett hatte sich in einem Lehrgang vergangene Woche im CNT gemeinsam auf den Fed Cup vorbereitet.
Agnieszka für Urszula
Eine nicht unwesentliche Änderung hat es im polnischen Team gegeben: Hier ersetzt Agnieszka ihre Schwester Urszula Radwanska (193). Die 21-jährige Agnieszka stand vergangene Woche im Viertelfinale der Australian Open in Melbourne, wo sie an der späteren Siegerin Kim Clijsters scheiterte.
Im bulgarischen Team stehen unterdessen zwei alte Bekannte: die 35-jährige Magdalena Maleeva, zehnmalige WTA-Turniersiegerin und ehemalige Nummer vier der Welt (1996), wird ihre Erfahrung einbringen. Ein weiterer bekannter Name wartet morgen auf Mandy Minella: Tsvetana Pironkova. Gegen die Nummer 33 der Welt hatte die Luxemburgerin bei den US Open in Runde 1 des Hauptfeldes gewonnen. „Sie wird auf Revanche aus sein. Das wird ein großer Kampf. Sie weiß jetzt, wer auf der anderen Seite des Netzes steht“, blickt Minella bereits voraus.
Dem ganz großen Brocken ist Luxemburg aus dem Weg gegangen: In der Gruppe A spielt nämlich Dänemark, mit der Nummer 1 der Welt, Caroline Wozniacki, an der Spitze.
Zu Demaart
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