Die umjubelte Kür zur Musik «Riverdance» bei den nationalen Meisterschaften in Boston wurde innerhalb eines Monats weit über als vier Millionen Mal angeklickt. Auch in Sotschi klatschten die Zuschauer im Rhythmus des Folk-Liedes begeistert mit – Brown war letzter Läufer in der Herren-Entscheidung und hatte die Chance auf Bronze. Weil seine fetzige Art aber weit besser ausgeprägt ist als seine akkurate Sprungfertigkeit, wurde es nur Rang neun bei Olympia.
Mit 19 Jahren ist Brown so jung, dass er eine große Zukunft in dem Kufensport hat. Besonders die amerikanischen TV-Anstalten hoffen darauf, dass der impulsive Typ bald einen vierfachen Sprung lernt und in die internationalen Medaillenränge läuft. Außerhalb von Olympia hat auch in den USA der Sport nicht mehr die Popularität früherer Jahre.
Ganz speziell ist der Twitter-Account von Browns Pferdeschwanz. «Ist das nicht verrückt, ich gucke öfter rein und kann gar nicht aufhören zu lachen», sagte er und hat keine Ahnung, welcher Anhänger dahintersteckt. Als er hörte, dass Doppel-Olympiasieger Jewgeni Pluschenko ein Fan von ihm ist, war seine Reaktion: «Was! Nein, nein, nein, ich bin so ein großer Fan von ihm.»
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