Die drei gestandenen Schwimmer Sarah Rolko, Jean-François Schneiders und Raphaël Stacchiotti enttäuschten zwar nicht, sie wuchsen aber auch nicht über sich hinaus. Ganz anders die beiden Youngster Julie Meynen und Julien Henx, die weiterhin keine Scheu zeigten und am EM-Freitag noch einmal durchstarteten.
Die Resultate
Vorläufe
50 m Delfin Frauen (39 Teiln.): 1. Kimberley Buys (BEL) 25.80, 2. Jeannette Ottesen (DEN) 0.25.95, 3. Ilaria Bianchi (ITA) 25.99, 16. Lucie Svecena (CZE) 26.91, 34. Julie Meynen (LUX) 28.08.
100 m Lagen Frauen (30): 1. Katinka Hosszu (HUN) 1.00.23, 2. Sophie Smith (GBR) 1.00.47, 3. Zsuzsanna Jakabos (HUN) 1.00.49, 17. Melanie Schweiger (SUI) 1.02.37, 29. Sarah Rolko (LUX) 1.05.20 (mp. 18 J.), 30. Julie Meynen (LUX) 1.05.47 (mp. 15 J.).
100 m Freistil Männer (47): 1. Evgeny Luganov (RUS) 46.91, 2. Vladimir Morozov (RUS) 46.93, 3. Yannick Angel (FRA) 46.98, 21. Krisztian Takacs (HUN) 48.70, 40. J.-François Schneiders (L) 50.03, 42. Julien Henx (LUX) 50.22.
50 m Rücken Männer (44): 1. Vladimir Morozov (RUS) 23.60, 2. Jeremy Stravius (FRA) 23.66, 3. Guy Barnea (ISR) 23.76, 18. Guven Duvan (TUR) 24.50, 36. J.-François Schneiders (L) 25.40.
400 m Lagen Männer (32): 1. Laszlo Cseh (HUN) 4.06.10, 2. David Verraszto (HUN) 4.07.07, 3. Frederico Turrini (ITA) 4.07.76, 8. Victor B. Bromer (DEN) 4.09.89, 12. Raphaël Stacchiotti (LUX) 4.12.97.
4×50 m Lagen gemischt (18): 1. Slowenien 1.40.44, 2. Norwegen 1.40.59, 3. Italien 1.40.87, 8. Frankreich 1.42.57, 16. Luxemburg (Schneiders, Stacchiotti, Rolko, Meynen) 1.47.74.
Das Programm vom Wochenende
Samstag (24.11.12):
50 m Rücken Sarah Rolko; 100 m Rücken: Jean-François Schneiders; 100 m Lagen: Raphaël Stacchiotti, Julien Henx; 100 m Delfin: Julie Meynen; 4x50m Freistil: Stacchiotti, Rolko, Schneiders, Meynen.
Sonntag (25.11.12):
50 m Freistil: Julie Meynen; 50 m Delfin: Julien Henx; 200 m Freistil: Julie Meynen; 200 m Freistil: Julien Henx, Fränz Schneiders, Raphaël Stacchiotti; 200 m Rücken: Sarah Rolk.
Die ersten vier Rennen in Chartres fanden jeweils mit luxemburgischer Beteiligung statt. Der Auftakt war dem „Senior“ im Team vorbehalten, Jean-François Schneiders durfte sich im Rückenschwimmen auf Bahn 3 des 3. Vorlaufs einschwimmen und schlug nach 50 m doch satte 21/100 über seinem Landesrekord an. Den war der 22-Jährige vor Jahresfrist bei der EM in Stettin geschwommen.
Auch Julie Meynen durfte im zweiten Rennen quasi einen Probelauf für die beiden weiteren Aufgaben (wie Schneiders) hinlegen, im Delfin-Sprint. Im zweiten Vorlauf blieb die 15-Jährige (diesmal nicht Jüngste) ebenfalls über ihrer Bestzeit, allerdings nur 3/100.
EM-Einstand
Im dritten Freitagsrennen feierte Raphaël Stacchiotti dann seinen EM-Einstand, der Ettelbrücker war zum Auftakt ohne Einsatz, als er auf die 200 m Lagen verzichtet hatte. Diese Entscheidung dürfte allerdings nicht wegen der 400 m Lagen gefallen sein, denn auf dieser Strecke blieb Stacchiotti gestern doch deutlich über seinem Landesrekord (2″06). Zu einer möglichen Final-Teilnahme fehlten am Ende 3″12.
Nach den 400 m Lagen der Männer folgten die 100 m Lagen der Frauen, mit doppelter luxemburgischer Beteiligung. Sarah Rolko und Julie Meynen schwammen gemeinsam im ersten Vorlauf und schlugen beide mit einem Rekord in ihrer Altersklasse an. Meynen konnte dabei ihre persönliche Bestzeit sogar um fast 7″ verbessern. Für Sarah Rolko geht hingegen die Erfolgskurve weiter nach oben, zwar fehlten zur Bestzeit immer noch 39/100, die 18-Jährige schwamm aber deutlich schneller als bei der EM 2011. Einziger Wermutstropfen war, dass die beiden SL-Mädchen nicht über die letzten Plätze hinauskamen.
Persönliche Bestzeit
Auch in der Königsdisziplin der Männer war die FLNS doppelt vertreten. Julien Henx trat im ersten Vorlauf der 100 m Kraul an und näherte sich mit seinem Chrono rapide der 50″-Grenze. Der Düdelinger war erneut der jüngste Teilnehmer in diesem Rennen und konnte seine persönliche Bestzeit um starke 1″26 unterbieten. Nicht ganz so gut lief es für Fränz Schneiders im dritten Vorlauf, als er nach seinem Landesrekord am Vortag gestern ein zweites Mal relativ deutlich hinter seiner persönlichen Bestzeit blieb.
Haperte es gestern etwas mit den Ergebnissen, so konnte die Mannschaft von Ingolf Bender in Chartres zumindest eine Premiere feiern. Zum ersten Mal war Luxemburg bei einer Kurzbahn-EM mit einer Staffel im Einsatz. Die gemischte Lagenstaffel blieb am Ende nur 1″ über der Vorgabezeit und konnte mit Serbien und Island zwei Nationen hinter sich lassen.
Zu Demaart
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