„Ohne auf unserem besten Niveau zu sein, haben wir nur wenige Chancen des Gegners zugelassen. Zunächst hatten wir ein paar Probleme ins Spiel zu kommen, haben aber nach 20 Minuten unseren Rhythmus gefunden“, resümierte Nationaltrainer Luc Holtz den Auftaktsieg in der Nations League gegen Litauen. Mainz-Profi Leandro Barreiro schlug in die gleiche Kerbe: „Wir hatten mehr Chancen als der Gegner und deshalb haben wir auch verdient gewonnen. In der Vergangenheit haben wir oft schön gespielt und am Ende standen wir mit leeren Händen da. Das war heute anders. Wir waren mittelmäßig und haben trotzdem gewonnen“.
Besonders froh war Holtz, dass Doppeltorschütze Danel Sinani nach einer anstrengenden Saison in England mit Huddersfield auch weiterhin die Form hält. „Er ist es gewohnt oft zu spielen und deshalb hoffe ich, dass er auch am Dienstag gegen die Färöer Inseln seine beste Leistung abrufen kann. Aber irgendwann braucht auch der beste Motor eine Pause. Man sieht aber deutlich, dass Danel sich in der vergangenen Saison vor allem körperlich weiterentwickelt hat“.
Sehr zufrieden war der Nationaltrainer auch mit seinem Joker Mathias Olesen, der die Vorlage zum vorentscheidenden 2:0 lieferte. „Er hat große Fortschritte gemacht. Seine Hereinnahme hat uns sehr gut getan. Mathias hat das zweite Tor vorbereitet und viele Bälle abgefangen. Ich bin froh den Jungen so zu sehen. Er legt eine exemplarische Einstellung an den Tag und an seinem Beispiel sieht man, was man erreichen kann wenn man seriös an sich arbeitet. Ich hoffe, dass er bald in Köln den Sprung zum Stammspieler schafft“.
Für Holtz und seine Mannschaft blieb am Samstag nicht lange Zeit sich über den Sieg zu freuen. Bereits am Sonntag reist der FLF-Tross weiter auf die Färöer Inseln, wo am Dienstag das zweite Nations-League-Spiel gegen die Insulaner stattfinden wird. „Die Spieler, die heute auf dem Platz standen sollen sich erholen. Die anderen Spieler bekommen eine kurze und knackige Trainingseinheit geboten. Wichtig ist, dass der Kopf frei gemacht wird. Das gelingt uns hoffentlich mit dem Blick auf die Natur auf den Färöer Inseln“, so Holtz.
Zu Demaart
Sie müssen angemeldet sein um kommentieren zu können