Auch und vor allem aber mit der erfolgreichen Operation, welcher sich Donnerstagmorgen Frank Schleck unterziehen lassen musste. Dem 30-Jährigen wurden aus seiner (aus der letzten Tour de France) lädierten linken Schulter eine Platte und mehrere Schrauben wieder entfernt: „Alles ist gut verlaufen“, so der Däne, welcher in dieser OP gar keinen Nachteil für Frank Schleck bei dessen ersten Rennen ab dem 6. Februar bei der Trofeo Mallorca sieht: „Nach diesem Lehrgang hätte Frank, wie alle anderen Fahrer auch, ein paar Tage pausiert. Das hatten wir im Vorfeld alles so geplant.“
Kim Andersen wird Anfang Februar selbst nicht auf der Balearen-Insel sein: „Ich reise am 3. Februar nach Katar.“ Dort wird er als alleiniger sportlicher Leiter bei der Tour of Qatar (6.-11. Februar) weilen. Auf Mallorca werden die Fahrer um die Gebrüder Schleck von den sportlichen Leitern Torsten Schmidt und Luca Guercilena betreut. „Ich denke schon, dass wir auf Mallorca etwas erreichen können. Das Team ist jedenfalls stark genug.“ Das gilt auch für Andy Schleck, welcher verständlicherweise bei den etwas härteren Trainingsfahrten auf die Zähne beißen musste.
„Zu perfekt? Nein.“
In etwa 1.500 Kilometer für die, die wie die Schleck-Brüder zwei Tage eher nach Mallorca gereist waren, saßen die Fahrer auf dem Rad. Das waren sogar einige Kilometer mehr als geplant: „Normalerweise hast du auch im Januar auf Mallorca ein paar Tage Regen, mit dem man rechnen muss. Wir hatten aber Glück, die Bedingungen waren perfekt. Davon haben wir profitiert“, war Kim Andersen erfreut. Dieses Plus an Training war umso wichtiger, da einige Profis wegen des sehr vielen Schnees und Regens in unseren Gefilden gegen Ende letzten Jahres nicht trainieren konnten.
Doch nicht nur das Wetter mit seinen vielen Sonnenstunden und 15 bis 20 Grad Celsius, auch alles andere drumherum stimmte Kim Andersen sehr froh: „Es war einfach alles perfekt. Zu perfekt? Nein, im Gegenteil. Der Lehrgang reihte sich nahtlos an unser erstes Treffen im Dezember in Crans-Montana (Schweiz) an. Aber ich hatte mir auch nichts anderes erwartet. Das Team ist nämlich super zusammengesetzt. Es war auch keiner dabei, der mich in irgendeiner Weise in Palma enttäuscht hätte. Auch nicht was sein Training angeht.“
Fehlt nur noch der erste Sieg eines Leoparden.
Zu Demaart
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