Die Vereinigung der Luxemburger Sportjournalisten, sportspress.lu, setzte sechs Frauen, elf Männer und fünf Mannschaften auf die Liste der Auserwählten. Die Entscheidung, wer diese prestigeträchtigen Preise gewinnen wird, fällt bei der Gala, die am 4. Dezember im Mondorfer Casino stattfindet.
Frauen (6): Sarah de Nutte (Tischtennis), Christine Majerus (Leichtathletik), Julie Meynen (Schwimmen), Ni Xia Lian (Tischtennis) und Jenny Warling (Karate)
Männer (11): Dirk Bockel (Triathlon), Laurent Carnol (Schwimmen), Jempy Drucker (Radsport), Ben Gastauer (Radsport), Tom Habscheid (Handisport/Diskuswerfen), David Hauser (Automobilsport), Jeff Henckels (Bogenschießen), Gilles Muller (Tennis), Frank Schleck (Radsport), Lyndon Sosa (Sportschießen), Raphaël Stacchiotti (Schwimmen)
Mannschaften (5): Herren-Fußballnationalmannschaft, HB Esch (Männer), HB Düdelingen (Frauen), Frauen-Tischtennisnationalmannschaft, RSR Walferdingen (Frauen)
Prix du jeune espoir (2): Dwayn Holter (Fußball), Julie Meynen
(Schwimmen)
Prix d’honneur: Jean-Pierre „Jempy“ Schmitz (Radsport)
Prix du Fair-Play: André Urbing (Fußball-Schiedsrichter)
Prix Sport-Handicap: Tom Habscheid (Diskuswerfen)
Bei den Herren, bei den Damen und auch bei den Mannschaften ist eine Titelverteidigung in diesem Jahr möglich. Dirk Bockel (Triathlon), Christine Majerus (Radsport) und der HB Esch wurden nämlich wieder nominiert. Im Vergleich zum Vorjahr schafften es diesmal nur sechs Frauen (2013 waren es neun) auf die begehrte Liste. Neben Titelverteidigerin Christine Majerus wurden die beiden Tischtennis-Spielerinnen Sarah de Nutte und Ni Xia Lian sowie Schwimmerin Julien Meynen und Karateka Jenny Warling nominiert. Nicht dabei sind diesmal Marie Muller (Judo) und Mandy Minella (Tennis), die sich in den letzten Jahren mit dem Gewinn der Trophäe abwechselten: Muller gewann 2008, 2010 und 2012, während Minella 2011 die meisten Stimmen der wahlberechtigen Sportjournalisten und -fotografen erhielt.
11 statt 16 Athleten
Bei den Männern gehen in diesem Jahr elf statt 16 Athleten in das Rennen um den besten Sportler Luxemburgs. Triathlet Dirk Bockel ist von der Liste nicht mehr wegzudenken. Der Titelverteidiger muss sich zehn Konkurrenten erwehren. Drei Radsportler (Jempy Drucker, Ben Gastauer und Frank Schleck), zwei Schwimmer (Laurent Carnol und Raphaël Stacchiotti) sowie Diskuswerfer Tom Habscheid, Rennfahrer David Hauser, Bogenschütze Jeff Henckels, Tennisspieler Gilles Muller und Sportschütze Lyndon Sosa wurden nominiert. Diesmal schaffte es weder bei den Frauen noch bei den Männern ein reiner Kollektivsportler in die Auswahl. Alle Kandidaten standen zudem bereits mindestens einmal zur Wahl des Sportler des Jahres.
Bei den Mannschaften tritt der letztjährige Titelträger HB Esch – wie schon 2013 – gegen die Herren-Fußball-Nationalmannschaft und das Damen-Tischtennis-Nationalteam an. Erstmals dabei sind die beiden Frauenteams der RSR Walferdingen (Volleyball) sowie des HB Düdelingen. Bereits zum 17. Mal seit Bestehen dieser Wahl wurde eine Mannschaft aus Düdelingen in die Vorauswahl aufgenommen. Generell muss erwähnt werden, dass seit 2012 nur Mannschaften in die Auswahl kommen, die zu mindestens einem Drittel (vorher die Hälfte) aus Sportlern mit Luxemburger Nationalität bestehen müssen.
Ebenfalls vergab die Vereinigung der Luxemburger Sportjournalisten den „Prix du jeune espoir“. Jungnationalspieler Dwayn Holter (Fußball/Greuther Fürth) und Julie Meynen heißen die Laureaten. Der „Prix d’honneur“ geht 2014 an den fünffachen Tour-de-France-Teilnehmer Jempy Schmitz (Jahrgang 1932). Den „Prix du Fair-Play“ erhält Schiedsrichter André Urbing, während Tom Habscheid mit dem „Prix Sport-Handicap“ ausgezeichnet wird.Während der Versammlung in Hesperingen wurde der gesamte Vorstand bestätigt. Sportspress.lu nahm mit Daniel Wampach (Journalist Wort), Jenny Zeyen (Freelance Tageblatt), Val Wagner (Freelance), Matthieu Bebon (Freelance Le Quotidien), Tom Hoffmann (Freelance RTL) und Alvaro da Cruz (Journalist Contacto/Wort) sechs neue Mitglieder auf.Am 26. November wird im Sitz der BGL BNP Paribas auf Kirchberg die 20. Ausgabe des beliebten Sportbuch vorgestellt. Da es sich um eine Jubiläumsausgabe handelt ist das Werk in diesem Jahr stolze 456 Seiten dick. 104 Seiten sind alleine den ehemaligen Sportlern des Jahres gewidmet.
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