Obwohl der Aufschlag von Gilles Muller nicht gelang, zwang der Luxemburger die Nummer neun der Welt, Mardy Fish (USA/Nr. 1), in Satz eins in den Tiebreak. Muller schied schließlich mit 6:7 (1) und 1:6 aus.
„Seit Atlanta lässt mich mein Aufschlag im Stich. Ich habe ihn wohl zu Hause vergessen. In Satz eins hat mir der Aufschlag gefehlt, um den Durchgang für mich zu entscheiden“, so der FLT-Spieler nach der Niederlage in LA. Nur 48 Prozent seiner ersten Aufschläge landeten im Feld – zu wenig, um einen konstanten Topspieler wie Fish noch mehr in Bedrängnis zu bringen.
Mehr Risiko, mehr Fehler
Muller war der aktivere Spieler auf dem Platz, produzierte mit dem höheren Risiko aber auch mehr Fehler. Er spielte weiter offensiv, auch in Satz zwei, als er schnell mit 0:3 zurücklag: „Wiedermal habe ich ein schnelles Break bekommen.“ Der 28-jährige Linkshänder hatte aber nochmal die Möglichkeit, ins Match zurückzukommen.
Doch bei 1:3 und zwei Breakpunkten fehlte bei einem leichten Volley etwas Glück. Beim zweiten Breakball dominierte Muller das Geschehen und wurde durch eine Schiedsrichter-Fehlentscheidung um den Spielgewinn gebracht.
Fish ohne Mühe
Im Anschluss hatte Fish, der im Viertelfinale auf Igor Kunitsyn (Russland,61/Nr.8) trifft, keine Mühe, das Match nach Hause zu bringen.
Für Gilles Muller war es nach Rafael Nadal und Andy Murray das dritte Spiel in einem Monat gegen einen Spieler aus den Top 10 und die dritte Niederlage. „Ich spiele noch immer nicht mein bestes Tennis. Mit den Resultaten brauche ich mich aber nicht zu verstecken. Das ist positiv. Es heißt jetzt einfach weiterarbeiten, dann kommt mein Tennis auch zurück.“
Bevor Muller kommende Woche im Hauptfeld des ATP-Turniers (1.165.500$) von Washington(USA) antritt, stand in derNacht zu heute noch das Doppel-Viertelfinale mit Jamie Murray (Großbritannien) auf dem Programm. Gegner waren Somdev Devvarman/Treat ConradHuey (Indien/Philippinen).
Zu Demaart
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