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Titelverteidigung von Musel Pikes angestrebt

Titelverteidigung von Musel Pikes angestrebt

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Wie im Vorjahr dominieren die Musel Pikes die Saison. Lediglich zwei Niederlagen in den letzten zwei Spielzeiten stehen für die Moselanerinnen zu Buche.

Für den Doublé-Gewinner 2010 deutet
demnach alles auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hin, sowohl im Pokal als auch in der Meisterschaft.

Pokalspiele Details

o Programm:

Samstag:
18.30 Uhr, Damen:
Düdelingen – Walferdingen
20.30 Uhr, Herren:
Düdelingen – Steinsel

Sonntag:
15.00 Uhr, Damen:
Musel Pikes – Ettelbrück
17.00 Uhr, Herren:
Heffingen – Ettelbrück

o Eintrittspreise (pro Spieltag):
Nummerierte Sitzplätze: 12 Euro
Stehplätze: 9 Euro
Studenten: 5 Euro (nur Stehplatz)
Unter 16 Jahre: gratis (nur Stehplatz)
Mitte der Woche waren etwa 1.350 Karten pro Spieltag verkauft.

o Einlass:
Am Samstag: ab 17.00 Uhr
Am Sonntag: ab 13.00 Uhr

o Vorstellung der Teams:
In Begleitung der Poussins bzw. Poussines der jeweiligen Vereine

o Rahmenprogramm:
An beiden Spieltagen:
Tanzgruppe Lynn Marx

Die spannendste Partie im Halbfinale der Coupe des Dames dürfte für Samstag programmiert sein. Dann stehen sich nämlich der aktuelle Tabellenzweite der Meisterschaft, T71 Düdelingen, und der Pokalsieger von 2009, Résidence Walferdingen, gegenüber.

In den beiden vorherigen Runden eliminierten diese beiden Kontrahenten jeweils einen Halbfinalisten vom Vorjahr. Dem war so im Achtelfinale, wo Walferdingen die Oberhand in Esch behielt, ehe man sich danach beim Nationale-2-Klub BC Mess fürs Semifinale qualifizierte. Leichtes Spiel hatte Düdelingen zuerst bei den Kordall Steelers aus der Nationale 3, bevor beim AB Contern das Ticket für das Halbfinalspiel gebucht wurde.

Nach zweimaligem Aufeinandertreffen in der Qualifikationsphase der Meisterschaft steht es im direkten Vergleich unentschieden, wobei jeweils Heimsiege verzeichnet wurden. Zuerst setzte sich der T71 mit einer Differenz von 15 Punkten durch (83:68) durch, dann Résidence mit einer Differenz von 14 Punkten (70:56).

Wenn man diese Ergebnisse berücksichtigt, deutet alles auf einen ausgeglichenen Schlagabtausch hin. Doch wenn man die Tabelle und die Bilanz analysiert, stellt man fest, dass Düdelingen auf Platz zwei steht und Walferdingen auf Platz fünf. Düdelingen hat auch fünf Siege mehr vorzuweisen als sein Gegner und kann sich im Meisterschaftsbetrieb berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im Final Four machen. Dennoch sollte der T71 nicht zu siegessicher in die Partie gehen. Die „Walfer Hénger“ sind nämlich für ihr Kämpferherz bei speziellen Anlässen bekannt.

Jamais deux sans trois

Deutlichere Verhältnisse herrschen da schon im zweiten Semifinale vom Sonntag vor. Einmal mehr führt hier kein Weg an den Musel Pikes vorbei, dies zum Leidwesen der Ettelbrücker Etzella, die nun bereits zum dritten Mal in Folge an die Pforten des Pokalendspiels klopft. Vor zwei Jahren ließen sich die Ettelbrückerinnen von der Steinseler Amicale überraschen, vor zwölf Monaten scheiterten sie an ihrer Nervenschwäche gegen Basket Esch.

„Jamais deux sans trois“, dürfte man sich in der Pattonstadt sagen. Doch vielleicht gelingt der Etzella jetzt im dritten Anlauf die Sensation. Obwohl die direkten klar gewonnenen Vergleiche (73:48 und 71:50) in dieser Saison eine deutliche Sprache für die Musel Pikes sprechen, ist in einem Pokalspiel alles möglich. Man braucht sich nur an vergangenes Jahr zu erinnern, als die Musel Pikes sich gegen Contern regelrecht ins Endspiel hinein zitterten.

In einem einzigen Spiel ist nun mal auch ein Favoritensturz möglich. Ob sich allerdings der derzeitige Dominator von der Mosel überraschen lassen wird, steht dann wieder auf einem anderen Blatt.