Sechs Kandidaten standen zur Wahl: Thomas Bach (Deutschland, Sergej Bubka (Ukraine), Richard Carrión (Puerto Rico), Ser Miang Ng (China), Ching-Kuo Wu (Taiwan) und der Schweizer Denis Oswald. Am 10. September 2013 wählte der IOC-Kongress in einer geheimen Wahl in Buenos Aires den Nachfolger von Jacuqes Rogge. Thomas Bach wird bis mindestens 2017 IOC-Präsident sein.
Die IOC-Session in Buenos Aires hatte vor dem Präsidenten-Durchgang neun neue Mitglieder in ihre Organisation gewählt. Sieben davon wurden als persönliche Mitglieder berufen.
Bekannte Namen
Als Präsidenten der Nationalen Olympischen Komitees von Russland und der USA wurden Alexander Schukow und Larry Probst gewählt. Mit Stefan Holm, dem schwedischen Hochsprung-Olympiasieger von 2004, und Paul Tergat aus Kenia, dem zweifachen 10’000-m-Olympiazweiten, wurden zwei prominente Sportler aufgenommen.
Dazu kamen Octavian Morariu (Rum), Bernard Rajzman (Br), Mikaela Maria Antonia Cojuangco-Jaworski (Phil), Dagmawit Girmay Berhane (Äth) und Camiel Eurlings (Ho). Die USA und Russland stellen nun wie Grossbritannien je vier IOC-Mitglieder, mit fünf am meisten jedoch weiterhin die Schweiz.
Jacques Rogge hatte seit 2001 und für insgesamt zwölf Jahre das wichtigste Amt im Weltsport inne. Nach drei Amtszeiten durfte der 71-Belgier nicht mehr kandidieren.
Zu Demaart
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