Eine Woche nach den guten Ergebnissen der luxemburgischen Espoirs bei einem Europacup der Elite in Helsingborg (SWE) konnten Taylor King, Manon Durbach und Tom Schmit bei einem weiteren Europacup in Malaga diese Leistungen bestätigen. Insgesamt waren 167 Judokas, 108 Männer und 59 Frauen, in Spanien eingeschrieben.
Die Kategorie von Taylor King (-63 kg) war mit zwölf Damen besetzt, die Luxemburgerin musste gegen drei 21-Jährige kämpfen. Leider reichte es nur zu einem Sieg, als die 22-Jährige nach einem Freilos die Bronzegewinnerin der spanischen Meisterschaft, Blanca Turrado, bezwingen konnte und den Gruppensieg errang.
Im Halbfinale musste sie sich der späteren Goldmedaillensiegerin Nadja Bazynski (D) geschlagen geben. Der Kampf um Bronze wurde auf des Messers Schneide geführt, am Ende unterlag die JPEE-Goldgewinnerin der Russin Valentina Kostenko, ohne dass eine Kämpferin einen Punkt gemacht hätte. Nach Helsingborg konnte Taylor King damit zum zweiten Mal Platz fünf belegen.
7. Rang für Durbach
Ging Manon Durbach (-57 kg, 13 Teilnehmerinnen) in Schweden noch leer aus, leistete sich die Escherin in Malaga den Luxus, eine Europacupsiegerin (2010), Laura Bajo (ESP), in der ersten Runde zu bezwingen (Ippon), um anschließend den Gruppensieg an die Silbergewinnerin Jacqueline Lisson (D) abtreten zu müssen. Auch das Halbfinale der Trostrunde ging gegen Tecla Cadilla (ESP) verloren, sodass es für Manon Durbach „nur“ zu Platz sieben reichte.
Tom Schmit (-60 kg, 17 Teilnehmer) ging exakt denselben Weg, für ihn reichte es aber nur zu Rang neun. Nach einem Erstrundensieg gegen José Caamano (ESP, Ippon) gingen das Vorrundenfinale und das Viertelfinale der Trostrunde gegen den Silbergewinner Jörg Onufriev (D) bzw. Andres Romero (ESP) ebenfalls mit Ippon verloren.
Zu Demaart
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