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«Sport wird nicht als eigener Wert anerkannt»

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Seit dem 20. April ist André Hoffmann neuer Präsident des Nationalen Olympischen Komitees. Am Samstag feiert das COSL sein 100-jähriges Bestehen.

Mit einer akademischen Sitzung feiert die Organisation dieses Jubiläum, an dem auch die beiden IOC-Mitglieder Großherzog Jean (1946-1998, seit ’98 IOC-Ehrenmitglied) und Großherzog Henri (seit 1998) sowie IOC-Präsident Jacques Rogge teilnehmen werden.

Der gelernte Jurist André Hoffmann wurde Nachfolger von Marc Theisen, der aus persönlichen Gründen zurückgetreten war. Das Tageblatt hat die 100-Jahr-Feier genutzt, um sich mit dem 11. COSL-Präsidenten über Luxemburg und den Sport zu unterhalten.

Tageblatt: Haben Sie sich gut „eingelebt“?

André Hoffmann: «Das war nicht nötig. Ich bin ja bereits seit einiger Zeit beim COSL dabei, wenn auch in einer anderen Funktion.»

Wie die anderen Mitglieder des Verwaltungsrates verrichten Sie die Arbeit auf freiwilliger Basis. Die Zahl der Ehrenämtler in Vereinen und Verbänden nimmt ab. Wie lautet Ihre Analyse zu der kritischen Situation beim „Bénévolat“?

«Generell stellt das eine große Herausforderung dar. Wir müssen wohl etwas umdenken und die Welt so akzeptieren, wie sie ist. Viele Leute stehen beruflich mehr unter Stress als noch vor 20 Jahren. Es gibt heutzutage in der Freizeit viel mehr Möglichkeiten. Es existieren einige Aktionen wo wir mit dem Ministerium zusammenarbeiten, wie z.Bsp. den ‚bénévole de l’année‘.Immer wieder stellt sich auch die Frage, ob man den ‚Bénévoles‘ nicht noch mehr entgegenkommen kann. Die Antwort ist sehr vielschichtig, aber eine Universalantwort gibt es nicht. Einen Ansatz findet man aber im Sportkonzept, an dem wir gerade arbeiten. Wenn man die Leute sehr früh ins Sportleben einführt, dann bleiben sie dem Sport treu. Es muss uns gelingen, einen strukturierteren Ansatz zum Sport zu finden, dann werden wir wieder mehr Freiwillige haben. Der Einstieg ist schwer.»

Das ganze Interview lesen Sie in der Tageblatt-Donnerstagausgabe (07.06.12).