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VolleyballSilver League: Luxemburg muss sich gegen Favoritinnen aus Schweden geschlagen geben

Volleyball / Silver League: Luxemburg muss sich gegen Favoritinnen aus Schweden geschlagen geben
Gegen Schweden um Starspielerin Isabelle Haak (10) konnten sich die Luxemburgerinnen im Vergleich zum letzten Spiel weiter steigern Foto: Jerry Gerard

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Die wenigen Zuschauer, die den Weg am Mittwochabend in die Coque gefunden hatten, wurden belohnt: Schweden trat mit seinen Starspielerinnen an. Der Coach der Skandinavierinnen, Lauri Hakala, ließ neben dem 22-jährigen Riesentalent Isabelle Haak auch die Andersson-Schwestern sowie die Lazic-Zwillinge auflaufen. Und so wurden die Schwedinnen ihrer Favoritenrolle gegen Luxemburg gerecht.

Schweden begann zunächst ziemlich verhalten, was den „Red Lions Ladies“ entgegenkam. Luxemburg hielt erstaunlich gut mit und führte zwischenzeitlich mit 8:7. Man hätte glauben können, eine andere Mannschaft wie in den beiden ersten Spielen stünde auf dem Spielfeld. Die Stimmung war gut, man kommunizierte innerhalb des Teams miteinander. Dies hatte noch am Sonntag gegen Estland gefehlt. Vor allem die jungen Emma Van Elslande und Carla Mulli wussten zu gefallen.

Beim Stand von 16:16 nahm der schwedische Coach eine Auszeit. Vor allem die Annahme ließ zu wünschen übrig, was der Zuspielerin und somit auch den Angreiferinnen nicht unbedingt in die Karten spielte. Doch nun kamen die Schwedinnen so langsam auf Touren und konnten sich absetzen. Doch Luxemburg raffte sich noch einmal auf und kam bis an zwei Punkte heran. Mit einem Angriff kurz hinters Netz schloss Rebecka Lazic den ersten Satz mit 25:22 ab. „Wir waren heute wieder so nah dran, einen Satz für uns zu entscheiden. Irgendwann in den nächsten Spielen muss es klappen“, so die Kapitänin Nathalie Braas.

Einen Schritt nach vorne gemacht

Der zweite Satz begann mit einem wahren Feuerwerk von Schweden. Eine Kopfwäsche der Stars hatte eine reelle Leistungssteigerung bewirkt. Mit 9:1 führten Haak und Co, ehe Luxemburg wieder zu Punkten kam. Die Annahme des Gegners war mittlerweile viel konstanter geworden, die der Heimmannschaft litt unter dem erhöhten Druck der schwedischen Aufschläge. Doch die „Red Lion Ladies“ waren am Mittwoch weitaus standfester als noch am Sonntag. Bei 12:8 unterbrach der schwedische Coach die Aufholjagd mit einer Auszeit. Schweden fand zu seinem Spiel zurück und schloss den Satz mit 25:15 ab.

Die Gäste zogen auch im dritten Satz gleich davon und der Luxemburger Trainer Fabio Aiuto musste schon früh eine Auszeit nehmen. Seine Mannschaft baute kontinuierlich ab, die beiden ersten Sätze hatten viel Kraft gekostet. Bälle, die man bisher mit relativer Leichtigkeit angenommen hatte, fielen nun auf den Boden. Eine kurze Einwechslung von Giulia Tarantini für Braas im Zuspiel brachte nicht die erhoffte Besserung. Auch ihre Schwester Lili Tarantini, für Betty Hoffmann eingewechselt, konnte keine Akzente mehr setzen. Ein Block von Lazic besiegelte dann das Schicksal von Luxemburg. Mit 0:3 verlor man auch das dritte Spiel, doch beim stärksten Gegner brachten die Luxemburgerinnen auch ihre bisher stärkste Leistung.

„Wir steigern uns von Spiel zu Spiel. Unser Aufschlag hat die Schwedinnen lange vor Probleme gestellt, sodass wir mithalten konnten. Doch das Spiel war einen Satz zu lang. Wenn man immer wieder gegen einen übermächtigen Block Lösungen suchen muss, dann kostet dies viel Kraft, auch auf mentaler Basis, und die war irgendwann verbraucht“, resümierte Co-Trainer Ben Angelsberg: „Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht und das ist wichtig.“ Für Luxemburg geht es am 8. Juni (21.00 Uhr) auswärts gegen Portugal weiter.

Statistik

Luxemburg – Schweden 0:3 (22:25, 15:25, 10:25)
Luxemburg: Mulli (8), Hoffmann (9), Braas, Schneider, Koos (1), Van Elslande (9), Libero: Martin, Welsch
Auswechselspielerinnen: Esselin (1), Giulia Tarantini, Lili Tarantini, Fraschetti
18 Mannschaftsfehler
Schweden: Linda Andersson (5), Wasserfaller (1), Isabelle Haak (18), Rebecka Lazic (9), Vilma Andersson (3), Alexandra Lazic (15), Libero: Klara Andersson
Auswechselspielerinnen: Topic (5), Gustafsson (1)
19 Mannschaftsfehler

Im Überblick

Bereits gespielt:
Slowenien – Luxemburg 3:0
Portugal – Estland 3:2
Slowenien – Schweden 0:3
Luxemburg – Estland 0:3
Luxemburg – Schweden 0:3
Portugal – Slowenien 3:0

Die Tabelle:
1. Schweden (2 Spiele/6 Punkte/6:0 Sätze)
2. Portugal (2/5/6:2)
3. Estland (2/4/5:3)
4. Slowenien (3/3/3:6)
5. Luxemburg (3/0/0:9)