Sonntag11. Januar 2026

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«Sie haben gesehen, was verlangt wird»

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FUSSBALL - Am Freitagmittag kehrte die Luxemburger Nationalmannschaft aus dem siebentägigen Trainingslager in Belek zurück.

Ohne Nationaltrainer Luc Holtz, der schon am Donnerstagabend Richtung Courtrai (B) reiste, wo er einen Lehrgang im Rahmen seiner Trainerausbildung beim Verein von Maxime Chanot absolviert. Für das Tageblatt zog Holtz eine Bilanz des siebentägigen Trainingslagers an der türkischen Riviera.

Qui paie quoi?

Diese Frage stellt sich René Kollwelter in einem weiteren offenen Brief an die Presse (das „T“ berichtete bereits ausführlich) und zeigt auf, wie die beiden Kostenträger des nationalen Fußballstadions – also Staat und Stadt Luxemburg – die Millionen besser einsetzen könnten. Insgesamt kommt er auf eine Summe von 90 Millionen Euro, die für ein Großprojekt auf Kockelscheuer oder in Cessingen zur Verfügung stehen würde.

10 Millionen sind im städtischen Budget für den Bau zweier Trainingsplätze für den RFCUL vorgesehen.

Kollwelters Vorschlag: Der Racing spielt künftig im nationalen Fußballstadion und das Stade Achille Hammerel wird in ein Trainingsgelände umgewandelt.

15 Millionen waren als Budget für das Velodrom vorgesehen, das bis heute nicht gebaut wurde.

65 Millionen Euro ist die Fläche wert, auf der zurzeit das Stade Josy Barthel steht.

(del)

Trainingsleistungen

Luc Holtz: «Ich konnte während der Woche eine ständige Steigerung beobachten. Es wurde gut trainiert, technisch und taktisch. Außerdem konnten die Jungs richtige Profis bei der Arbeit beobachten. Ob im Kraftraum oder auf dem Spielfeld, meine Mannschaft konnte sehen, was verlangt wird, um Profi zu werden.»

Bedingungen

L.H.: «Die Rahmenbedingungen waren noch besser als die Jahre zuvor. Jeden Tag schien die Sonne und die Organisation war von A bis Z traumhaft. Leider war der Trainingsplatz etwas angeschlagen.»

Talente

L.H.: «Auch sie haben sich progressiv gesteigert. Anfangs waren die Nachwuchsspieler ein wenig schüchtern, das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Sie haben ihr Potenzial gezeigt und bestätigt, dass sie Perspektivspieler sind. Luca Ivesic hat sein Wechsel nach Regensburg sichtlich gutgetan. Er ist reifer geworden und befindet sich auf dem richtigen Weg. Ricardo Couto Pinto wird nach dem Trainingslager in die Vorbereitung mit seinem Verein FSV Salmrohr (Oberliga, d. Red.) einsteigen, ob er in den nächsten Monaten dort bleiben wird, steht noch nicht fest, denn es haben schon einige Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga ihr Interesse angemeldet.»

Positives

L.H.: «Positiv ist, dass sich die meisten von ihrer besten Seite gezeigt haben. Ein bis zwei junge Spieler stehen auf dem Sprung in die Nationalmannschaft. Mir hat auch imponiert, wie gut Daniel da Mota, Mathias Jänisch und Laurent Jans vorbereitet waren. Die wissen, auf was es ankommt. Tom Schnell hatte trotz seiner langen Verletzungspause sehr gute Werte vorzuweisen.»

Enttäuschungen

L.H.: «Ich konnte bei einigen nicht den nötigen Willen feststellen. Dazu gehören auch erfahrenere Spieler.»