Dienstag13. Januar 2026

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Russen erleben Eishockey-Heim-Debakel

Russen erleben Eishockey-Heim-Debakel
(dpa)

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Russlands olympischer Eishockey-Alptraum ist wahr geworden. Unter Pfiffen und Buhrufen flüchteten die Kufen-Superstars nach dem 1:3-Viertelfinaldebakel gegen Finnland.

Die «Sbornaja» verlor bei den Winterspielen in Sotschi am Mittwoch ihr Viertelfinale gegen Finnland mit 1:3 (1:2, 0:1, 0:0) und verpasste damit vorzeitig das erhoffte Gold. Die Finnen spielen im Halbfinale nun gegen Schweden um den Einzug ins Endspiel. Die Skandinavier hatten sich 5:0 (1:0, 0:0, 4:0) gegen Slowenien durchgesetzt. Die andere Partie der Vorschlussrunde bestreiten Kanada und die USA in einer Neuauflage des Endspiels von 2010.

Während sich die Amerikaner gegen Tschechien mit 5:2 (3:1, 1:0, 1:1) durchsetzten, mühten sich die Goldmedaillengewinner von Vancouver zu einem 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) über Lettland.

Enttäuschung

Bei den maßlos enttäuschten Russen war Ilja Kowaltschuks Tor zu wenig. Juhamatti Aaltonen, Teemu Selänne und Mikael Granlund drehten das Match für das Suomi-Team. Die Schweden taten sich lange schwer, ehe Daniel Sedin, Loui Eriksson und zweimal Carl Hagelin im letzten Drittel den Favoritenerfolg sicherstellten.

Die Kanadier um Superstar Sidney Crosby verzweifelten nach dem 1:1 im ersten Drittel lange am überragenden lettischen Torhüter Kristers Gudlevskis, doch knapp sieben Minuten vor Schluss sorgte Verteidiger Shea Weber mit dem 54. Torschuss der Nordamerikaner für den Sieg.