Sonntag25. Januar 2026

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Rekordzeit bei Iditarod-Rennen in Alaska

Rekordzeit bei Iditarod-Rennen in Alaska

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Der Amerikaner John Baker hat den Iditarod in Alaska, das längste und härteste Hundeschlittenrennen der Welt, in einer Rekordzeit gewonnen.

Nach Angaben der Veranstalter ging der 48-Jährige aus Alaska am Dienstagvormittag (Ortszeit) mit seinen Hunden in der Ortschaft Nome durchs Ziel. Baker brauchte für die rund 1800 Kilometer lange Strecke durch den eisigen Norden Alaskas acht Tage, 18 Stunden und 46 Minuten. Er brach damit den bisherigen Rekord von acht Tagen, 22 Stunden und 46 Minuten, den der gebürtige Schweizer Martin Buser 2002 aufgestellt hatte.

62 Schlittenteams waren Anfang März in Anchorage an den Start gegangen, elf Teilnehmer schieden im Verlauf des harten Rennens aus. Bei John Bakers Zieleinlauf waren noch 51 Mitstreiter unterwegs, darunter an sechster Stelle der gebürtige Wuppertaler Sebastian Schnülle. Der 40 Jahre alte Deutsche, der seit Mitte der 90er Jahre in Kanada lebt, war 2009 als Zweiter durchs Ziel gegangen.

Amerika dominiert

Nur selten machen Nicht-Amerikaner den einheimischen Mushern den Sieg streitig. Dies war 2005 und 2003 dem Norweger Robert Sorlie und 2002 dem Schweizer Martin Buser geglückt.

Das Rennen findet in Erinnerung an eine Hundeschlitten-Expedition 1925 statt, bei der Impfstoff nach Nome gebracht wurde, um einen Diphtherie-Ausbruch zu stoppen. Den Namen Iditarod verdankt das Rennen einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafen-Orte im hohen Norden Alaskas verband.