Die Ziele sind die gleichen: den beim Euro-Meet im Januar aufgestellten Landesrekord verbessern,
und nach Möglichkeit auch die Platzierung nach Meldezeit. Beides war dem Ettelbrücker über die längere Distanz deutlich gelungen.
Stacchiottis Vorlauf
Bahn 1: A. Vazaios (GRE) Meldezeit 2.01.64
2: Taki Mrabet (TUN)2.01.44
3: R. Stacchiotti (LUX) 2.00.22
4: B. Ally (BAR) 2.00.03
5: A. Tichonow (RUS) 2.00.14
6: A. Ford (CAN) 2.00.92
7: M. Liivamagi (EST) 2.01.50
8: D. Karasek (SUI) 2.01.79
Wieso also nicht auch auf der kürzeren? Die Bedingungen sind jedenfalls optimal, der 20-Jährige ist top vorbereitet – das hat der Samstag bereits gezeigt.
Die Atemprobleme von der EM sind definitiv passé, der letzte Feinschliff mit Kumpel Laurent Carnol auf Teneriffa scheint geglückt zu sein. Der zweifache Junioren-Europameister muss heute Morgen kurz nach 11.06 Uhr Ortszeit (12.06 MESZ) im zweiten Vorlauf ran. In diesem hat er die drittbeste Meldezeit, knapp hinter Ally (Barbados) und Tichonow (Russland). Vielleicht pushen sich die drei ja gegenseitig unter die zwei Minuten.
Sensation so nahe wie möglich kommen
Insgesamt hat der Luxemburger die 27. Meldezeit unter den 36 Konkurrenten in der Startliste. Bis zum theoretischen 16. und damit letzten Halbfinalplatz sind es 1.31 Sekunden (über 400 m hatte er sich um 1.78 verbessert). Eine Menge Holz, und die andern wollen sich auch verbessern. Der Einzug ins Halbfinale von Stacchiotti scheint demnach kaum möglich, käme einer Sensation gleich.
Bei seinen zweiten Olympischen Spielen wird Stacchiotti sicherlich alles daransetzen, um in die Nähe einer solchen zu kommen.
Zu Demaart
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