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Portugal macht alles klar

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Portugal, Kroatien, Tschechien und Irland mussten sich noch einmal strecken – feierten letztlich aber souveräne Play-off-Erfolge und fahren zur EM 2012. Das erneute Qualifikations-Aus der Türken dürfte dagegen Trainer Guus Hiddink den Job kosten.

Während sich Kroaten (0:0 gegen die Türkei) und Iren (1:1 gegen Estland) vor heimischem Publikum zu Unentschieden mühten, erkämpften die Tschechen in Montenegro mit einer Defensivtaktik ein 1:0 (0:0). Das Quali-Aus der Türken dürfte das Ende der Ära von Trainer Guus Hiddink bedeuten. Schon vor der Partie in Zagreb, in der Hamit Altintop und Co. nach dem bitteren 0:3 im Hinspiel eine Sensation benötigt hätten, hatten türkische Medien über den bevorstehenden Rücktritt des Niederländers berichtet. Die Türkei, die bei zwei Pfostentreffern von Altintop auch noch Pech hatte, verpasste nach der WM 2010 in Südafrika das zweite Großturnier in Serie.

Im Stenogramm

Kroatien – Türkei (Hin.: 3:0)
0:0
Zuschauer: 35.000

Montenegro – Tschechien (0:2)
0:1
Zuschauer: 17.000; Tor: 0:1 Jiracek (81.)

Irland – Estland (4:0)
1:1
Zuschauer: 51.000; Tore: 1:0 Ward (32.), 1:1 Vassiljev (57.)

Portugal – Bosnien-H. (0:0)
6:2
Zuschauer: 45.000; 1:0 C. Ronaldo (8.), 2:0 Nani (24.), 2:1 Misimovic (41., Handelfmeter), 3:1 Ronaldo (53.), 3:2 Spahic (65.), 4:2 Postiga (72.), 5:2 Veloso (80.), 6:2 Postiga (82.); Gelb-Rote Karte: Lulic (Bosnien/55.)

16 Teilnehmer

2 Gastgeber:
Polen, Ukraine

9 Gruppen-1. und bester 2. der Qualifikation:
Deutschland, Russland, Italien, Frankreich, Niederlande, Griechenland, England, Dänemark, Spanien, Schweden

4 Sieger der Relegation:
Kroatien, Irland, Tschechien, Portugal

Gruppen-Auslosung:
2. Dezember in Kiew

Die Kroaten fahren dagegen zum vierten Mal zu einer EM.

Irland musste dagegen lange auf die Teilnahme an einem Großturnier warten – letztmals waren die Insel-Kicker 2002 bei der WM in Japan und Südkorea dabei. Durch das klare 4:0 im Hinspiel in Estland war dem Team von Trainer Giovanni Trapattoni die zweite EM-Teilnahme nach 1988 aber kaum noch zu nehmen. Vor rund 50.000 Zuschauern in Dublin brachte Stephen Ward die Iren in Führung (32. Minute), Konstantin Vassiljev belohnte nach der Pause die Bemühungen der Gäste (57.).

Glanzparaden

In Podgorica bewahrte Tschechiens Torhüter Petr Cech sein Team mit Glanzparaden vor dem Rückstand gegen tapfer kämpfende Hausherren. Einen Konter in der 81. Minute schloss Petr Jiracek ab. Trotz der Niederlage feierten die heimischen Fans ihr Team, das schon in der Vorwoche in Prag unglücklich mit 0:2 den Kürzeren gezogen hatte.

Portugal hatte nach dem 0:0 im Hinspiel am Dienstag im Stadion Estadio da Luz von Lissabon mit zwei schnellen Toren durch Cristiano Ronaldo (8.) und Nani (24.) für die Beruhigung der Nerven seiner Fans gesorgt. Ein verwandelter Handelfmeter von Misimovic brachte Hoffnung bei den Bosniern von Miralem Pjanic. Diese machte aber Ronaldo in der 53. zunächst wieder zunichte. Nachdem Spahic (65.) die Bosnier noch mal herangebracht hatte, sorgte Postiga (72.) dann für die endgültige Vorentscheidung.