Dienstag13. Januar 2026

Demaart Zu Demaart

Headlines

Offensive als Mutmacher

Jetzt weiterlesen !

Für 0,99 € können Sie diesen Artikel erwerben.

Oder schließen Sie ein Abo ab.

ZU DEN ABOS

Sie sind bereits Kunde?

FUSSBALL - Luxemburg - RFC Liège 6:1

Im Stade Victor Marchal in Tetingen gab es am Samstag für die Luxemburger Nationalelf einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg gegen einen schwachen RFC Liège.

Die Marschroute war, offensiv sowie defensiv aggressiv zu Werke zu gehen. In der Abwehr um Blaise und Kapitän Strasser wurden auf der rechten Seite Schnell und auf der linken Seite M.Mutsch öfters übers Mittelfeld bis in den Sturm miteinbezogen. Peters verteilte die Bälle im defensiven Mittelfeld, derweil Payal, Hoffmann und auch Martino eher im offensiven Mittelfeld agierten. Sowohl Da Mota als auch die einzige Spitze, Kitenge, sorgten im Angriff für die nötigen Impulse. Während der gesamten Spieldauer wurde der Gegner durch gutes Kombinationsspiel dominiert. Als Da Mota in der 4′ erstmals über rechts davonzog, einen Eckball herausspielte, sollte Schnell im Strafraum am höchsten springen und mit einem herrlichen Kopfball die Führung Luxemburgs erzielen. Eine knappe Viertelstunde später erzielte Kitenge nach einem schönen Pass in die Tiefe von Payal das 2:0 (19’). Noch vor der Pause sorgte Schnell nach einem Eckball von Da Mota (einer Kopie des ersten Tores) mit seinem zweiten persönlichen Treffer für eine Vorentscheidung (3:0, 26’).

Auch im zweiten Durchgang beherrschten die roten Löwen das Spielgeschehen. Der eingewechselte Texeira nutzte eine Flanke von Mutsch, um auf 4:0 zu setzen. Durch einen unnötigen Abwehrfehler von Oberweis gelang Yasar in der 58’ der Anschluss (4:1), ehe Hoffmann ( 5:1, 59’) und Cosic (90’) den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzten.

A.G.

Stimme zum Spiel

Guy Hellers (Coach Luxemburg): „Unsere Mannschaft hat die unter der Woche vorgegebenen Direktiven tadellos umgesetzt. Sowohl im offensiven Spiel als auch in der Defensive wurde aggressiv zu Werke gegangen. Fortschritte bei Schnell und Mutsch durch ihr großes Laufpensum waren festzustellen. Verschiedene taktische Maßnahmen wurden ausprobiert, die auch in der nahen Zukunft mehrmals zum Einsatz kommen werden. Für das letzte Länderspiel am 4. Juni gegen die Färöer Inseln werden weitere Spieler wie Jänisch, Kintziger, Bukvic, Bettmer zur Mannschaft stoßen. Da der Gegner RFC Liège sehr schwach war, konnten wir auf verschiedenen Positionen testen, allerdings erwartet uns gegen die Färöer ein anderes Kaliber. Erst am Montag wird eine Elf zusammengestellt, nachdem die wegen des Pokalfinals fehlenden Spieler zur Mannschaft stoßen werden. Außer Collette, der wegen privaten Gründen nicht dabei sein wird.“

STATISTIK

o Luxemburg: Oberweis – Schnell, Payal (74’ Bernard), Hoffmann, Blaise – Peters, Strasser, Martino (46’ Texeira), D. Da Mota (70’ Laterza), Mutsch – Kitenge (57’ Cosic)

o RFC Liège: Fransquet (46’ Wanson) – Rafiki (46’ Nizet), Guidas ( 46’ Yasar), Marinacci (46’ Braz) – Geraerts (46’ Hong), Seleman, Furleo, Rexhaj (46’ Eloy) – Cebai (29’ Kasmi), Bologne (46’ Houwen), Cacciatore

o Schiedsrichter: Hamer- Holtgen, Rodrigues

o Gelbe Karten: Guidas (RFCL)

o Torfolge: 1:0 Schnell (4’), 2:0 Kitenge (19’), 3:0 Schnell (26’), 4:0 Texeira (56’), 4:1 Yasar (58’), 5:1 Hoffmann (59’), 6:1 Cosic ( 90’)

o Beste Spieler:
Peters, Mutsch, Schnell- Yasar

o Zuschauer:
56 zahlende