Am Samstag war es während einer vierstündigen Ausfahrt noch etwas gemächlicher zugegangen. Kein Wunder, war doch am Vortag erstmals so richtig getestet worden (siehe „T“ vom Samstag).
Der Samstag wurde dafür genutzt, sich auch mit den Zeitfahr-Maschinen von Trek näher zu beschäftigen. Eine „gute Arbeit“, bescheinigte Frank Schleck den Leuten von Trek, sein Problem war eher allgemeiner Natur: „Auf einem Zeitfahrrad ist es halt immer schwierig, richtig gut zu sitzen.“
Gestern kamen auch Mäzen Flavio Becca und Lucien Lux, Verwaltungsrats-Mitglied von Leopard S.A., auf Stippvisite vorbei; die beiden fachsimpelten mit den Radprofis und werden auch während des heutigen Ruhetags noch in Palma anwesend sein.
Ansonsten hofft das Team, von angekündigtem schlechteren Wetter eventuell doch verschont zu bleiben. Schließlich soll am Dienstag und Mittwoch noch mal anständig gebolzt werden, eine letzte Ausfahrt könnte am Donnerstagmorgen vor dem Heimflug der Team-Mitglieder stattfinden.
Diese beschäftigten sich natürlich auch mit der Renn-Premiere „down under“, das Fieber steigt allmählich.
Rennfieber
Außer der Tour Down Under (siehe S. 37) und der Ruta del Sol vom 20. bis 24. Februar (Schleck & Schleck, Voigt, Gerdemann, Monfort, Lund und Denifl/siehe „T“ vom 11. Januar) stehen allerdings noch keine weiteren Renn-Aufgebote von Leopard-Trek offiziell fest.
Bei der Tour of Qatar ab 6. Februar sollten neben Fabian Cancellara (SUI/29) auch Sprinter Daniele Bennati (ITA/30) sowie die Niederländer Joost Posthuma (29) und Tom Stamsnijder (25) starten. Das Gleiche dürfte für die Tour of Oman ab 15. Februar gelten, wo Cancellara Titelverteidiger ist.
Neben den Schlecks gesetzt für die Eintagesrennen der Trofeo Mallorca (ebenfalls ab 6. Februar) dürften derweil Jakob Fuglsang (DEN/25) und Maxime Monfort (BEL/28) sein.
Das „arabische“ Line-up plus Andy Schleck sollte anschließend auch für einen ersten Höhepunkt gelten, Tirreno – Adriatico Anfang März, während Frank Schleck zur gleichen Zeit u.a. Fuglsang und Monfort an seiner Seite haben sollte, um Paris – Nice aufzumischen.
Zu Demaart
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