Tageblatt: Herr Philipp, in welcher Funktion hat man mehr Spaß: Als Spieler, Trainer oder aktuell als Präsident?
Paul Philipp: «Als Spieler ist es am schönsten, deshalb rate ich jedem, so lange wie möglich dem Ball nachzujagen. Man muss sich nur auf die Spiele und Trainingseinheiten konzentrieren. Um den Rest kümmert sich das Umfeld. Man ist einfach sorgenfrei. Abschalten kann man als Trainer fast nie. Man beschäftigt sich durchgehend mit der Thematik Fußball. Der Job des Präsidenten ist vielseitiger. Viele Entscheidungen müssen getroffen werden, denn mittlerweile ist der Verband zu einem mittelständigen Betrieb herangewachsen.»
Würden Sie sich als fortschrittlichen oder konservativen Präsidenten betrachten?
«Als fortschrittlich. Das bedeutet nicht, dass ich jedes Abenteuer angehe. Ich passe mich der Realität an. Ich basiere mich gerne auf die Werte, die den Fußball groß gemacht haben. Eine luxemburgische Profimannschaft im Ausland macht für mich schlicht und einfach keinen Sinn. Abgesehen davon, dass es nicht erlaubt ist.»
Wie viel politisches und diplomatisches Handeln ist gefragt?
„Sehr viel, vor allem in der Diskussion um das Stadion und um die ‚chèques-services‘. Im zweiten Fall haben wir mit anderen Mannschaftsportarten zusammengearbeitet. Hierzulande ist es wichtig, dass man jeden kennt.“
Das ganze Interview mit Paul Philipp lesen Sie in der Tageblatt-Freitagausgabe (14. Februar 2014) sowie als ePaper.
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