Der Brüsseler Salon gilt als erste internationale Automobilausstellung der Saison gilt. Somit sind fast alle Marken in Brüssel mit dabei. Und da auch die neuesten Motorräder hier in zwei eigenen Hallen gezeigt werden, ist Brüssel von den Exponaten her vielseitig, auch wenn Genf und Frankfurt bekannter scheinen.
Die Fakten
Der 89. Salon „Auto, Moto & Van“ findet bis Sonntag, 23. Januar, in der Brussels Expo auf dem Heysel-Gelände, place de Belgique – avenue de Miramar, statt. Öffnungszeiten von 10.00 bis 18.30 Uhr, am heutigen Montag und am kommenden Freitag, 21. Januar, ist bis 22.00 Uhr geöffnet.
Erwachsene zahlen 11 Euro, Kinder von 6 bis 12 Jahren 6,25 Euro. Anfahrtswege über den Ring Richtung Anderlecht, Parkplätze vor Ort sind ausgeschildert. Weitere Infos auf www.salonauto.be
Der diesjährige Salon steht unter dem Motto „Drive your Dream“. Sicherlich sieht der Traumwagen nicht für jeden gleich aus, die einen lieben sportliche oder elegante Formen, anderen sind die enormen technologischen Entwicklungen der letzten Jahre wichtig, wiederum andere wollen ihren fahrbaren Traum ohne oder zumindest mit sehr niedrigen Abgasbelastungen für die Umwelt.
Brüssel bietet für all diese Zeitgenossen eine Alternative, und wer die Freiheit des individuellen Transportmittels aufs Höchste – wenigstens während der Dauer seines Besuches auf dem Salon – auskosten möchte, sollte seinen Rundgang in den Hallen 1 und 3 beginnen. Hier sind neben den Volumenherstellern wie Honda, Harley-Davidson, Kawasaki oder Triumph auch Zweiradmarken wie KTM, Benelli oder Malaguti mit ihren neuesten Modellen vertreten. Durch die Präsenz von Vespa, Piaggio, Moto Guzzi, Aprilia und Ducati steht Brüssel, was die Motorräder angeht, dieses Jahr ganz im Zeichen von Bella Italia, was sicher auf den Themenschwerpunkt „Drive your Dream“ zurückzuführen ist.
Von klein bis groß
Citroën, Hyundai, Isuzu und SsangYong sind in Halle 4 und neben dem neuen D-Max von Isuzu, dem bis zu 303 PS starken Genesis von Hyundai und dem quirligen Suzuki Swift sind es die Konzeptfahrzeuge von Citroën , die gefallen.
Bei Audi in Halle 5 sind es der A7 und hauptsächlich der A1, denn dieses Auto wird schließlich in Belgien gebaut. Bei Fiat steht der 500 Twin Air mit 900cc-Motor, welcher dank eines Turboladers 85 PS entwickelt, im Rampenlicht. Bei Renault sind es der Latitude und der neue Laguna, die ihre Premiere hier feiern, während der Publikumsmagnet Dezir heißt und ein nur mit Strom betriebenes Sportcoupé ist.
Träume sollen Flügel haben
Träume sollten Flügel haben, und als älteste Marke zeigt Mercedes-Benz in Halle 5 den neuen SLS-Flügeltürer.
In Halle 6 zeigen Ford mit dem Focus, den Neuauflagen des Mondeo und des C-Max, wohin die Reise führt, während Volvo auf den C30 DRIVe electric setzt, gleichzeitig aber auch sein R-Design auf dem S60 und V60 vorstellt. Leichte Nutzfahrzeuge von Nissan und Renault Trucks sind hier auch ausgestellt. BMW, Mini, Saab, Land Rover genau wie Lancia, Alfa Romeo, Jeep und Chrysler befinden sich in Halle 7. Weltpremiere feiert hier der 320d Touring EfficientDynamics, ein Unikat ist des Weiteren der M3 GT2 im Jeff-Koons-Design. Bei Saab heißt die Europa-Premiere 9-4X und auch Land Rover hat mit dem Range Evoque ein SUV-Coupé der seltenen Art zu bieten.
Auf unserem Rundgang fiel uns auch die gelungene Inszenierung „60 Jahre Landcruiser“ bei Toyota (Halle 8) auf, und beim Nachbarn (Peugeot) hatten wir das Vergnügen, die aktuelle Miss Belgium mit ihrem Gefolge vor dem neuen Peugeot 508 ablichten zu dürfen. Im Patio fiel uns beim Vorbeigehen der eingeklemmte Saubermann bei VW auf (siehe Foto). Ob die Ordnungshüterinnen von Suzuki, die knapp 20 Meter weiter unseren Weg kreuzten, sich daran machen wollten, den recht schmalen Fensterputzer aus seiner misslichen Lage zu befreien, scheint uns eher ungewiss. Vor lauter Autos, dem vielen Glamour und Glitzer war der Mann halt leicht zu übersehen.
Zu Demaart















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